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Murtal: Sicherheit für Gäste und Betriebe

Murtal: Sicherheit für Gäste und BetriebeMittwoch, 13. Juni 2018

Unter diesem Titel lud der Tourismusverband "Tourismus am Spielberg" und die Polizei Murtal zu einem Informationsabend ein.
Im Rahmen der Aktivitäten rund um das Thema "Gemeinsam Sicher" fand im Lobmingtal diese Informationsveranstaltung statt, die vor allem den Betrieben die Möglichkeit gab sich über die Risiken und möglichen Maßnahmen zur Vorbeugung zu informieren.

Roland Gössler und Harald Hepflinger von der Polizei präsentierten sehr informativ und kurzweilig den Vermietern welche Maßnahmen wichtig und vor allem im Vorfeld bei Vermietungen zu bedenken sein und gaben Handlungsempfehlungen.

Spielregeln für Gäste
Das Thema Hausordnung für Gäste ist gerade im Campingplatzbereich ein wichtiges Instrument um bei Übertretungen überhaupt handlungsfähig zu sein, aber auch für Zimmervermieter kann eine Hausordnung zumindest unterstützend wirken um klare Vorgaben zu definieren. Gerade Privatzimmervermieter haben ja das Risiko, dass Fremde sich in ihrem Gebäude aufhalten und Themen wie Privatbereiche, Zugangsmöglichkeiten etc. schon im Vorfeld klar ersichtlich oder geklärt sein sollten um gewappnet vor Überraschungen zu sein.

Zum Geld kommen
Um Sicherstellen zu können, dass die Gäste bezahlen oder auch im Schadensfall für diesen aufkommen ist es wichtig, sich bereits im Vorfeld damit auseinanderzusetzen. Vorauskasse und Kautionen können hier Maßnahmen sein, die zumindest eine gewisse Sicherheit geben. Außerdem können so Einmietbetrügereien verhindert werden.

Betrugsmaschen
Beherberger sind sehr oft mit sogenannten Fake-Buchungen konfrontiert, die eine neue Form der Betrugsmasche sind. Aber auch Telefonkeiler versuchen Unternehmer auf unlautere Art zu Geschäftsabschlüssen zu überreden.

Einheitlich betonen die Verantwortlichen, dass bei Fragen oder bei Situationen, die dem Vermieter nicht klar sind, sich Hilfe zu holen oder nachzufragen. Denn dadurch können bereits im Vorfeld oft Situationen vermieden werden. "Wir erleben immer wieder, dass Telefonkeiler versuchen unsere Betriebe über den Tisch zu ziehen und gerade bei den kleinen Privaten, die wenig Erfahrung haben, gelingt es immer wieder. Daher raten wir auch immer, nie etwas zusagen und sich auch bei uns erkundigen ob wir das Unternehmen kennen, meist wird rasch klar, dass es nicht seriöse Unternehmen sind. Außerdem können wir dann auch die anderen Betriebe vor diesen Machenschaften warnen. Auch bei seltsamen Anfragen, die den Betrieben nicht geheuer sind, einfach an den zuständigen Tourismusverband wenden, alle Kollegen sind gerne bereit entsprechend zu beraten und zu helfen." betont Manuela Machner von der Tourismusregion Spielberg.

Roland Gössler von der Polizei stellt fest, das zahlreiche Anzeigen erst verspätet erstattet werden, am besten, wenn man sich nicht sicher ist nachfragen wie man vorgehen soll. Denn wenn Gäste bereits weg sind, oder Gelder überwiesen wurden wird die Handhabe der Behörden auch immer schwieriger.

Zum Abschluss erklärte noch Kurt Maitz von der Polizei in Knittelfeld, dass er in den kommenden Wochen noch vor den Großveranstaltungen die Campingplätze rund um den Red Bull Ring besuchen wird um für offene Fragen und Anliegen zur Verfügung zu stellen und auch gewisse Themen bereits im Vorfeld klären zu können.

 


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