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Chip-Sensoren in der Straßenlaterne, der Mülltonne oder im Fahrbahn-Belag machen steirische Gemeinden ab sofort zum „Smart Village“

Chip-Sensoren in der Straßenlaterne, der Mülltonne oder im Fahrbahn-Belag machen steirische Gemeinden ab sofort zum „Smart Village“Mittwoch, 4. Juli 2018

Was passiert, wenn die Straße plötzlich selbst vor Glatteis warnt? Und Lampen nur leuchten, wenn sie tatsächlich gebraucht werden? - Neue Ansätze, um Kosten für Gemeinde-Aufgaben zu reduzieren. Tests in Riegersburg und Feldkirchen bei Graz

Die beiden steirischen Leitbetriebe präsentierten heute mit den Gemeinden Feldkirchen bei Graz und Riegersburg das Projekt „Smart Village“ im Steirischen Presseclub/Graz. Das Vorhaben beschäftigt sich mit neuen (Bürger-) Services im Bereich Abfallentsorgung sowie umfassenden digitalen Anwendungen für die Gemeinde. Neben der Bewusstseinsförderung für Umweltthemen stehen individuellere Leistungen für den Einzelbürger als auch smarte Anwendungen für die Gemeinde im Fokus. Intelligente Mülltonnen, moderne Wertstoffscanner, smarte Straßenlaternen oder schlaue Winterdienste spielen dabei die Hauptrollen. Durch die direkte Kommunikation mit den BürgerInnen über die Service App Daheim ist das Konzept in Österreich einzigartig.

Intelligente Services. Unser gemeinsames Ziel ist es, Gemeinden mit intelligenten Sensoren auszustatten, welche völlig neue Dienstleistungen für die BürgerInnen ermöglichen. Gleichzeitig wollen wir helfen, die Kosten für die täglichen Einsätze vor Ort drastisch zu senken. Gemeinsam mit den innovativen Teams in den Gemeinden untersuchen wir jetzt im Praxistest, wie die Digitalisierung bei Alltagsaufgaben von der Straßenpflege bis zur Beleuchtung Nutzen stiften kann“, , so Christian Purrer, Sprecher des Vorstandes Energie Steiermark, „die branchenübergreifende Zusammenarbeit ist dabei überaus wichtig, gleichzeitig greifen wir die Anregungen der MitarbeiterInnen vor Ort auf und bauen sie in die Weiterentwicklung ein“. Die Pilotphase startete in einem Testgebiet in Feldkirchen vor rund zwei Wochen und wird zwölf Monate dauern. Riegersburg folgt Mitte Juli. Im ersten Schritt kommen in Mülltonnen verbaute Hightech-Sensoren zum Einsatz, die z. B. aufgrund des Befüllungsgrades der Tonne die Abholung automatisch veranlassen und so für bedarfsgerechte Abholintervalle sorgen. Ab August regeln Spezialsensoren Beleuchtungsgrad und -dauer von Straßenlaternen und reduzieren somit Stromkosten und Lichtverschmutzung. Ebenfalls im August folgen mit Wertstoffscanner ausgestattete Müllfahrzeuge, die die qualitative Abfallzusammensetzung erkennen und damit auch das richtige Mülltrennen unterstützen. Auch Fahrzeuge des Straßendienstes werden mit Sensoren ausgestattet. Damit werden Arbeitszeiten und Routen automatisiert erfasst und das Fahrtenbuch elektronisch erstellt. Im Oktober wird dieses Service durch Asphalttemperatursensoren ergänzt, die genaue Rückschlüsse auf die Fahrbahnverhältnisse liefern. Punktgenau kann dadurch mit der passenden Menge an Streusalz oder Streumaterial reagiert werden.

Smarte Bewusstseinsbildung. Mit den neuen Services soll auch die richtige Mülltrennung und das Sparen von Energie gefördert werden. Noch immer landen allein in der Restmülltonne rund 35 Prozent Wertstoffe sowie ca. 35 Prozent Biomüll. Durch zielgerichtete Information und Transparenz gepaart mit spielerischen Elementen soll die Motivation für eine bessere Trennmoral gesteigert werden. „Über die Daheim App wollen wir gamifizierte Anwendungen testen und beispielsweise fachgerechtes Mülltrennen belohnen. Wir erhoffen uns dadurch eine deutliche Senkung der Fehlwürfe“, erläuterte Ralf Mittermayr, Sprecher des Vorstandes Saubermacher AG, den Vorteil der direkten Kommunikationsmöglichkeit zwischen Gemeinde und BürgerInnen.

Geballte Power. Die beiden steirischen Testgemeinden Feldkirchen bei Graz und Riegersburg unterscheiden sich in Topo- und Demografie wesentlich. In den beiden Gemeinden wurden jeweils repräsentative Testgebiete definiert, die die gesamte Gemeinde widerspiegeln. „Wir erhoffen uns als Projektergebnis eine höhere Effizienz und mehr Individualität bei kommunalen Dienstleistungen. Wir sind stolz, dass wir eine der ersten Gemeinden sind, die diese smarten Lösungen testen können“, freute sich Bürgermeister Erich Gosch (Feldkirchen bei Graz). „Innovative Projekte dieser Art bauen die Spitzenposition der Steiermark weiter aus und tragen wesentlich zum Umweltschutz, zur Sicherheit und Kostensenkung in der Gemeinde bei“, ergänzte Bürgermeister Manfred Reisenhofer (Riegersburg). Wichtige Projektpartner sind auch der Steirische Abfallwirtschaftsverband sowie die Energie Graz. Mit T-Matix, Denovo, Sloc und T-Mobile sind vier weitere innovative Unternehmen mit an Bord.

Über Saubermacher

Die Saubermacher Dienstleistungs AG ist ein internationales Entsorgungs- und Recycling­unternehmen mit Sitz in Feldkirchen bei Graz. Das Familienunternehmen wurde 1979 gegründet und ist kompetenter Partner für ca. 1.600 Kommunen und über 40.000 Unternehmen. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.050 MitarbeiterInnen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowenien, Ungarn und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Der Umweltpionier ist führend im Bereich Public Private Partnerships und baut mit seinen digitalen Lösungen wie wastebox.at, wastebox.biz oder der Service App Daheim seine Marktstellung als Leader in Waste Intelligence laufend aus. Weitere Informationen finden Sie auf www.saubermacher.at.

Foto (honorarfrei): C. Purrer/ Sprecher des Vorstandes Energie Steiermark, E. Gosch/ Bürgermeister Feldkirchen bei Graz, M. Reisenhofer/ Bürgermeister Riegersburg, R. Mittermayr/ Sprecher des Vorstandes Saubermacher AG, H. Roth/ Aufsichtsratsvorsitzender Saubermacher AG (v.l.n.r.), Fotonachweis: Scheriau


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