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Gedanken zum Welttierschutztag

Gedanken zum WelttierschutztagDonnerstag, 4. Oktober 2018

Als Schulkind wurde man einst darauf hingewiesen, dann jedoch entschwand die Bedeutung des Datums 4. Oktober etwas – auch im Dickicht der inzwischen unzähligen Welttage für was auch immer. Grund genug, wieder einmal darauf hinzuweisen: Der 4. Oktober ist Welttierschutztag!

Dieser internationale Aktionstag wurde ins Leben gerufen, um auf das durch den Menschen verursachte Tierleid aufmerksam zu machen. Weltweit wird der Tag genützt, um auf drängende Probleme im Tierschutz hinzuweisen. Erstmals wurde der Tierschutztag 1931 begangen, damals trafen einander die Delegierten des "Internationalen Tierschutzkongresses" in Florenz, wo sie die bereits zwei Jahre zuvor bei ihrem Treffen in Wien formulierten Forderungen in die Tat umsetzten. Als Datum wurde von einem Berliner Teilnehmer der 4. Oktober vorgeschlagen, und zwar um dem Heiligen Franz von Assisi zu gedenken, der als Schutzpatron von Tieren, Natur und Umwelt gilt.

Gerade anhand aktueller Diskussionen wie jener über eine Beißkorbpflicht für alle Hunde sollte man über die Qualität des Zusammenlebens von Mensch und Tier nachdenken. Gegenseitige Rücksichtnahme ist nicht nur zwischen Menschen unerlässlich, sondern auch im Umgang des Menschen mit Vertretern der Tierwelt. Das schließt selbstverständlich auch Tierhalter mit ein, die nicht nur zu einem liebe- und respektvollen, sondern auch zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihren tierischen Mitbewohnern verpflichtet sind.

„Mehr Respekt vor kleinen Lebewesen!“ oder „Mehr Toleranz für Tiere als Nachbarn“ sind nur einige von vielen Schlagwörtern anlässlich des Welttierschutztages. Und während die meisten Hunde und Katzen in Österreich wohl einen angenehmen Welttierschutztag verbringen werden, geht es vielen ihrer Artgenossen bei weitem nicht so gut. So mancher einstige Liebling ist seinem Besitzer lästig geworden und fand sich plötzlich in einem Tierschutzhaus wieder. Diese Einrichtungen platzen praktisch in ganz Österreich aus allen Nähten.

Gottlob gibt es aktuell auch positive Entwicklungen in Sachen Tierschutz. So haben im heurigen Sommer Fiakerpferde in Wien und Salzburg an einigen Tagen hitzefrei bekommen. Endlich hat sich hier bei den zuständigen Behörden der Gedanke an das Wohl der arbeitenden Lebewesen durchgesetzt, auch wenn so mancher Unternehmer wohl eher den entgangenen Euros nachtrauerte. Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit ist bei derartigen Themen immens wichtig, auch dafür sollte der Welttierschutztag genützt werden!

Text: Max Frey


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