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Murtal: Die Modelleisenbahn Knittelfeld feiert 50-jähriges Jubiläum

Murtal: Die Modelleisenbahn Knittelfeld feiert 50-jähriges JubiläumFreitag, 5. Oktober 2018

Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Politik kamen zur 50 Jahr Feier des Modelleisenbahnclubs Knittelfeld in den Keller. Die aktiven Mitglieder werden heute noch manchmal als Kellerkinder tituliert, da sie bis dato an die 190.000 Arbeitsstunden dort verbracht haben. Sektionsleiter Ingo Menzinger bedankte sich für das Kommen der Gäste, aber auch für das Verständnis der Ehe-oder Lebenspartnerinnen für das zeitaufwendige Hobby der Clubmitglieder.

Ingo Menzinger und sein Stellvertreter Ing. Hannes Eckstein gaben in Ihren Ansprachen einen Überblick über die Anlage. Begonnen hat alles vor 50 Jahren mit einer Kegelbahn. Im Keller des Bahnhofes Knittelfeld gab es eine Kegelbahn, welche die ÖBB nicht mehr betreiben wollte. Sie wurde 1968 dem Eisenbahnersportverein angeboten, der übernahm sie und gleichzeitig war dies der Anfang der Sektion Modellbau. Das Instandsetzen und Renovieren der Räumlichkeiten hatte zum Ziel neben einer Modelleisenbahn auch Flugzeug- und Schiffsmodellbau zu betreiben. Da die Mitglieder des Modelleisenbahnvereins jedoch fast zur Gänze aus dem Triebfahrzeugdienst der ÖBB kamen, kristallisierte sich bald das Interesse für den Modelleisenbahnbau heraus.

In der ersten Ausbaustufe wurden ca. 20 m² Fläche mit 80 m Gleise, 3 Bahnhöfen, Bergen, Brücken und Tunnels verbaut. Die Anlage wurde 1972 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Heute ist die Anlage auf 120 m² angewachsen, 700 m Gleise und 120 m befahrbares Straßennetz wurden mit allen Begleiterscheinungen, wie 20 km verlegte Kabel, 500 Lokomotiven, 200 Waggons und 40 Autos verlegt und installiert. Landschaften wurden gebaut, umgestaltet, Häuser und Gebäude renoviert bzw. neu gebaut und um Attraktionen, wie das brennende Haus oder ein Abfallsammelzentrum, erweitert. Da die Clubmitglieder immer wieder neue Herausforderungen suchten, wurde 2016 die gesamte Anlage auf digitalisierten Betrieb umgestellt. Bis kurz vor der Weihnachtsaustellung  wussten auch die Technikspezialisten nicht, ob die neue Digitalsteuerung eine Dauerbelastung von 7 Stunden Fahrbetrieb durchhält. Die Sorgen waren unbegründet – die Performance war absolut zufriedenstellend. Nun ist die Modelleisenbahn nicht nur „Ganz nah am Original“,  sondern fährt wie die Eisenbahn im wirklichen Leben und ist die kleine Schwester vom Miniatur Wunderland Hamburg.

Wirtschaftskammerpräsident Ing. Josef Herk betonte die touristische Bedeutung der Modelleisenbahnanlage. Bgm. Gerald Schmid und Str. Harald Bergmann überbrachten Glückwünsche der Stadtgemeinde und sprachen ebenso von der großen Bedeutung dieser Vorzeigeanlage für die Stadtgemeinde Knittelfeld. Der Obmann des Eisenbahnersportvereins, Horst Kapfer, sprach in seiner lustigen und pointierten Rede davon, dass aus der „Modelleisenbahn“ ein absolutes Referenzprojekt für andere vergleichbare Anlagen geworden ist.


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