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Murtal: Totengedenken am Heldenfriedhof und am Bahnhof-vorplatz in Knittelfeld

Murtal: Totengedenken am Heldenfriedhof und am Bahnhof-vorplatz in KnittelfeldMontag, 5. November 2018

Gemeinsames Erinnern an die Verstorbenen der beiden Weltkriege

Am 31. Oktober gedachte die Stadtgemeinde Knittelfeld auch an jene, die als Opfer des NS-Regimes, als Soldaten im Einsatz oder als Kriegsgefangene im ersten Weltkrieg ihr Leben lassen mussten.

Mit einer kurzen Ansprache und einer darauffolgenden Schweigeminute erinnerte Stadtrat Erwin Schabhüttl beim Denkmal am Bahnhofsvorplatz an die Opfer des NS-Regimes. An der Veranstaltung nahmen Mitglieder des Knittelfelder Gemeinderates, des KZ-Verbandes und Lehrlinge sowie Jugendvertrauensräte der ÖBB-Lehrwerkstätte teil.

Am Abend wurde am Heldenfriedhof den knapp 2000 Menschen aller religiösen Konfessionen gedacht, die während der beiden Weltkriege als Kriegsgefangene oder Soldaten ihr Leben lassen mussten. Vor über 100 Jahren befand sich dort der Lagerfriedhof des Kriegsgefangenenlagers.

In einem gemeinsamen Gebet gedachten Stadtpfarrer Mag. Rudolf Rappel, der Vertreter der evangelischen Pfarre, Armin Mohrenz sowie Vertreter des Kameradschaftsbundes, des Schwarzen Kreuzes, des KÖBV, der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei und des Bundesheeres den gefallenen Kameraden aus dieser Zeit.

Die Eisenbahner Stadtkapelle Knittelfeld und die Gemeinschaft aus den Sängerinnen und Sängern der Chöre der Stadt Knittelfeld unter der Leitung von Ingrid Kaltenegger, gaben der Veranstaltung den musikalischen Rahmen.

Foto: ©Patrick Neves  - Zahlreichen BesucherInnen der Gedenkveranstaltung am Knittelfelder Heldenfriedhof.


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