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Sieben Millionen Packerl unter den steirischen Christbäumen

Sieben Millionen Packerl unter den steirischen ChristbäumenMittwoch, 5. Dezember 2018

Laut KMU Forschung Austria planen die Steirer im Schnitt heuer rund 370 Euro für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Unterm Strich werden damit an die sieben Millionen Packerl unter den steirischen Christbäumen erwartet, das Gros der Geschenke wird ab der zweiten Dezemberhälfte besorgt. Jedes siebente Weihnachtspräsent wird übrigens bereits online gekauft. Profitieren werde aber der gesamte Handel, ist Spartenobmann Gerhard Wohlmuth optimistisch: „Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage spricht für ein stabiles, positives Weihnachtsgeschäft 2018.“

Nicht nur die Adventmärkte scharren bereits in den Startlöchern, auch die „Christkindl“ sind längst bereit: Und die Steirerinnen und Steirer zeigen sich beim Schenken auch heuer wieder von ihrer spendablen Seite: Laut aktueller Erhebung der KMU-Forschung Austria planen die Steirer in diesem Jahr – wie auch bereits im Vorjahr – mit einem durchschnittlichen Weihnachtsbudget von 370 Euro. „Damit liegen die geplanten Ausgaben fürs Fest erneut auf dem höchsten Niveau der letzten Jahre. Insgesamt wollen 90 Prozent der Steirer ab 15 Jahren, das sind rund 970.000 Menschen, Weihnachtsgeschenke besorgen“, erklärt Ernst Gittenberger von der KMU Forschung Austria. Im Schnitt plant der Durchschnittssteirer den Kauf von sieben Präsenten – macht also knapp sieben Millionen Präsente, die im Steirerland erwartet werden. Entsprechend vorsichtig optimistisch zeigen sich daher auch die steirischen Einzelhändler: Während 60 Prozent von gleichen Umsätzen wie im Vorjahr ausgehen, rechnen immerhin 20 Prozent mit Steigerungen beim weihnachtlichen Umsatz. Weitere 20 Prozent gehen von leichten Einbußen aus.

Wie sich das Geschäft dann tatsächlich entwickelt, werde man aber auch wie bereits in den Jahren zuvor, wieder erst kurz vor Weihnachten wirklich beurteilen können. Der Grund dafür ist der starke Trend zum späten Shopping. „Die sogenannten Late Shopper sind jene Personen, die ihre Geschenke erst unmittelbar vor dem Heiligen Abend besorgen wollen. 40 Prozent gaben auch heuer wieder an, das Gros ihrer Weihnachtseinkäufe erst ab der zweiten Dezemberhälfte bzw. erst kurz vor dem Fest zu erledigen“, so Gittenberger. 28 Prozent hingegen wollen die meisten ihrer Geschenke „in der ersten Dezember-Hälfte“ besorgen. Die Gruppe der „Early Shopper liegt bei 11 Prozent – das sind jene, die schon vor dem November mit dem Geschenkekauf begonnen haben. „Dieser Trend macht eine Prognose natürlich schwierig“, betont der Obmann der Sparte Handel in der WKO Steiermark, Gerhard Wohlmuth. Dennoch blickt er angesichts der Zahlen der KMU-Forschung Austria vorsichtig optimistisch auf das heurige Weihnachtsgeschäft, zu dem auch noch die Dezembertage nach Weihnachten zählen. Wohlmuth: „Durch die Gutscheine – und die sind als Präsent ganz oben auf der Liste der Schenkenden – wird ein großer Teil des Umsatzes erst nach den Feiertagen erzielt.“ Und auch noch weit darüber hinaus. Laut KMU Forschung planen 19 Prozent die Gutscheine gleich nach dem Fest und noch in den Dezembertagen einzulösen. 34 Prozent der Beschenkten werden ihre Gutscheine voraussichtlich im Jänner einlösen, 47 Prozent gaben an, das erst im Februar oder noch später zu tun. Der steirische Handel verzeichnet aber noch einen weiteren Trend: 50 Prozent der Steirer informieren sich online zu Weihnachtsgeschenken (2017 waren es 47 Prozent). 35 Prozent planen Präsente – zumindest teilweise – im Internet auch zu kaufen. „Jeder achte Weihnachtseuro fließt ins Netz. Umso wichtiger sind unsere Bemühungen den steirischen Onlinehandel zu stärken“, so Wohlmuth. 

Das liegt in diesem Jahr unter den steirischen Christbäumen

Die Top-10 der geplanten Geschenke 2018 (Mehrfachnennungen möglich): Gutscheine (39 Prozent; 2017: 41 Prozent) bleiben erneut an der Beliebtheitsspitze. Auf Platz zwei haben es Bekleidung/Textilien geschafft (35 Prozent) – das ist Sprung hinauf von Platz vier im Vorjahr. Den dritten Stockerlplatz sichern sich Bücher (34 Prozent) – 2017 war es mit 37 Prozent noch Platz zwei. Im weiteren Ranking folgen Spielwaren (24 Prozent), Kosmetika (23 Prozent), Schmuck (16 Prozent), Sportartikel, Bargeld und Genussmittel (jeweils 15 Prozent) sowie Lederwaren/Schuhe (11 Prozent.) Doch auch wenn es das Christkindl sicherlich gut meinte, hat nicht jeder Beschenkte damit auch immer wirklich eine Freude. „Daraus ergibt die Chance auf ein Zusatzgeschäft für den Handel“, erklärt Wohlmuth, „Vielfach werden Geschenke umgetauscht, teilweise geben die Beschenkten dann beim Umtausch noch etwas mehr aus als den bloßen Geschenkwert. Das hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen.“

Entwicklung im steirischen Einzelhandel

Ein Blick auf die ersten drei Quartale des heurigen Jahres im stationären Einzelhandel (exkl. Tankstellen und exkl. nicht-stationären Einzelhandels) zeigt eine abgeflachte Konjunkturdynamik in der Steiermark. Nach einem Plus von 2,6 Prozent im ersten Quartal und 1,6 Prozent im zweiten Quartal verzeichnete man im dritten Quartal ein Minus von 0,8 Prozent. 2017 betrug der Vergleichswert hier Plus 1,5 Prozent.


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