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STADT.LAND.OBERSTEIERMARK

STADT.LAND.OBERSTEIERMARKMittwoch, 12. Dezember 2018

Beim Projekt „Stadt.Land.Obersteiermark“ vom Regionalen Jugendmanagement Obersteiermark West handelt es sich um ein Leader-gefördertes Projekt, demgemäß fungieren beide Leader-Regionen der Westlichen Obersteiermark – Holzwelt Murau und innovationsRegion Murtal – als Kooperationspartner. Die dabei im Rahmen des großregionalen Leitbildprozesses gemeinsam mit Jugendlichen ausgearbeiteten Handlungsempfehlungen für eine attraktive Gestaltung der Region bis ins Jahr 2020 wurden zu einem großen Anteil als Basis in folgende vier Säulen des Projektes zusammengeführt: Imagekampagne; Jugendarbeit ausbauen und stärken; Netzwerke stärken & politische Bildung fördern; Dokumentation

Der erste Teil des Projektes beschäftigte sich mit einer Informations- und Imagekampagne, die speziell auf die Zielgruppe Jugend zugeschnitten ist und regionale Angebote sowie Gründe für einen Verbleib in der Obersteiermark West in den Fokus stellt.

In der zweiten Säule wurde ein Fokus auf die regionale Jugendarbeit gelegt. Dazu zählten unter anderem die Installierung eines Jugendtheaterclubs in der Gemeinde Pöls, das Lerncafe Fohnsdorf sowie die Durchführung einer Kleidertauschparty in Murau.

Für die dritte Säule stand die Förderung von Jugendbeteiligung im Vordergrund, welche mit verschiedenen Aktivitäten angeregt wurden. Ein thematischer Teilbereich dieser Aktivitäten wurde im Maßnahmenbündel "Politische Bildung verstehen & leben" zusammengefasst. Hier wurde das Bewusstsein für Themen wie Demokratie, Europa und Politik geschärft. Dazu war es wichtig, jugendgerechte Angebote zu entwickeln und sich an der Lebenswelt unterschiedlicher Jugendlichen zu orientieren.

Die Dialogveranstaltung zum Erfolgskonzept Blasmusik widmete sich vorrangig der Frage, was man von Strukturen, Inhalten und Grundgedanken der Blasmusikvereine für die Jugendarbeit im Allgemeinen lernen kann. Für die Regionalentwicklung sind diese Aspekte natürlich ebenso spannend. So sind Landflucht und jugendgerechte Kommunikation oder Nachwuchs übergeordnete Themen, die in der ganzen Steiermark bzw. auch darüber hinaus von Bedeutung sind. Im Mädchenprojekt M³ wurde der Frage „ Was wünschen sich junge Mädchen für ihre Zukunft, was braucht die junge weibliche Generation, um sich am Land wohl zu fühlen?“ nachgegangen. Der Wunsch nach Rückzugsräumen nur für Mädchen wurde dabei geäußert, ein Mädchencafé, das neben einer Kaffeehausatmosphäre auch die Möglichkeit bietet, sich über den weiteren Berufsweg zu informieren, oder welche Talente man hat.

Zudem wurden für MultiplikatorInnen der offenen, verbandlichen und kommunalen Jugendarbeit Aus- und Fortbildungen angeboten.

Die letzte Säule beinhaltet einen Imagefilm. Die einzelnen Ziele/Erfahrungen aus den Säulen 1-3 sollen dabei gemeinsam mit Jugendlichen sichtbar gemacht werden. Das Regionale Jugendmanagement als Sprachrohr der Jugend wird sich nun in der Regionalentwicklung um die Umsetzung von gesammelten Maßnahmen kümmern um die Region für junge Menschen attraktiv zu halten.

Dieses Projekt wird als LEADER-Projekt im Rahmen des Programmes zur Entwicklung des ländlichen Raumes LE 2014-2020 mit Mitteln der europäischen Union, des Bundes und des Landes Steiermark gefördert. LEADER wird über das Regionalressort des Landes Steiermark als landesverantwortliche Stelle abgewickelt.


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