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Murtal: BHAK Judenburg wird zur einzigen „Europa-Hak“ in der Steiermark

Murtal: BHAK Judenburg wird zur einzigen „Europa-Hak“ in der SteiermarkMittwoch, 16. Januar 2019

Ab dem kommenden Schuljahr ändert die BHAK Judenburg den Lehrplan um damit für die Absolventen den Weg in die Wirtschaft noch besser zu ebnen. Gestern wurden die drei neuen Schulschwerpunkte für die BHAK und BHAS Judenburg von Direktorin Sonja Hofer und ihrem engagierten Team präsentiert.

Angeboten werden in der BHAK drei neue Schulschwerpunkte.

Die Europa-HAK wurde von Frau Petra Martetschläger vorgestellt, wo der Fokus vermehrt auf Digitalisierung, Internationalität, Global Marketing, Kreativität und Praxisnähe gelegt wird. Damit die kommunikative Sprachkompetenz für Schüler eine Selbstverständlichkeit ist, wird Englisch auch fächerübergreifend unterrichtet. Der neue Europa-Schwerpunkt wird österreichweit an acht Schulen erprobt, in der Steiermark wird die HAK Judenburg als einzige HAK zur „Europa-Hak“.

Frau Evelyn Leissenberger stellte die "Start-up HAK" vor. Hier wird großer Wert auf Grundkompetenzen des unternehmerischen Denkens und Handelns, Nachhaltigkeit, Kreativität, Reflexion und Eigenverantwortung gelegt. Die Schule arbeitet auch eng mit der FH Joanneum, Standort Kapfenberg und dem „Innolab“ der FH Campus 02 mit Fokus auf Junior-Company, Unternehmens-Pitch und Entrepreneurial Skill Pass zusammen. Stärker als bisher werden etwa Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenzen im Lehrplan stehen. Auch die individuellen Talente der Schüler egal ob wirtschaftlich, handwerklich oder kreativ werden vermehrt gefördert.

Der Zweig „IT“ wurde von Michael Glantschnegg vorgestellt. Dieser Zweig bleibt vom Namen her gleich, doch auch hier ändert sich einiges. So wird ein interaktives Tafelsystem eingeführt, am Laptop wird ab der ersten Klasse gearbeitet. Ein besonderes Angebot, das den Schülern geboten wird, ist die Zusatzausbildung zum IT Betriebstechniker / Systemtechniker bzw. Applikationsentwicklung – Coder. Hier wird gemeinsam mit dem BFI und der Wirtschaftskammer ein neuer Weg gegangen. In Teilabschnitten überprüfen die Kandidaten ihr Wissen bzw. ihr Können, das dem Lehrberuf angeglichen ist. Zu Beginn der 5. Klasse kann freiwillig die Lehrabschlussprüfung absolviert werden. Damit entsprechende praktische Einblicke in diese Berufsfelder möglich sind, wird eng mit Unternehmen in der Region zusammen gearbeitet. Auch ein SAP Abschluss ist bei dieser Ausbildung möglich.

Die BHS wird zur „Schule des Handelns“
Auch die dreijährige Handelsschule wird auf neue Beine gestellt, wie Frau Barbara Neubauer berichtet. Die Schule des Handels baut auf drei Säulen. Die erste Säule baut auf Haltung. Schule wie jedes Unternehmen braucht ganz klare Regeln für die Abläufe und den Umgang miteinander. Es wird Wert auf Flexibilität, Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, zur Weiterbildung und Umschulungen gelegt. Damit das möglich ist, braucht es eine persönliche Haltung. Die zweite Säule ist Sinn. Schüler sollen den Sinn und Nutzen von Lerninhalten sehen. Damit ein nachhaltiger Lernerfolg gelingt, werden fächerübergreifende Lernangebote erstellt. An Projekttagen erarbeiten Schüler in Kleingruppen fächerübergreifend an einer genau definierten Aufgabenstellung und präsentieren ihre Ergebnisse vor einer Jury. Weiteres gibt es Mini-Übungsfirmen und Workshops. Die dritte Säule heißt Tun. Es gibt Praxistage in der 1. Klasse und ab der 2. Klasse einen Praxistag/Woche in Kooperationsunternehmen. Mit entsprechender Vor- und Nachbereitung sollen Schülerinnen und Schüler wichtige Einblicke und Erkenntnisse über die später von ihnen erwarteten beruflichen Anforderungen sammeln.

Die Aufbruchsstimmung war deutlich sichtbar, als Direktorin Sonja Hofer gemeinsam mit den Lehrern, der Schulsprecherin Victoria Kaltenegger die Neuerungen und Kooperationen mit Wirtschaft und Bildungseinrichtungen präsentierten.

„Hier wird Schulautonomie stark gelebt“, lobte die Qualitätsbeauftragte Andrea Graf von der Bildungsdirektion Steiermark. „Es ist ein cooler Campus für die gesamte Region, denn Bildung ist ein Gewissen, ein Markt“. Sie hat auch sehr lobend das Peer-Lernen an der Schule hervorgehoben. Schulsprecherin Viktoria Kaltenegger berichtete kurz, dass 30 Schüler (Peers) freiwillig und kostenlos Schülern helfen nicht verstandenen Lernstoff besser zu verstehen.

Auch Vertreter der „zuliefernden“ Partnerschulen und der Obmann des Elternvereins, Hr. Mag. Bartelmuss, konnten sich ein Bild von der dynamischen Entwicklung der Zweige machen.


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