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Murtal: Ermi-Oma begegnet dem Pflegealltag

Murtal: Ermi-Oma begegnet dem PflegealltagFreitag, 18. Januar 2019

Wer kennt sie nicht, die alte Dame im blauen Wollkleid, altrosa Weste geblümtes Kopftuch, Stützstrumpf, Krücke und Stock. Richtig! Es ist die „Ermi Oma“. Und diese selbstbewusste alte immer nörgelnde Person kam wieder nach Knittelfeld um im ausgeverkauften Kulturhaus einmal mehr auf Missstände in der Pflege hinzuweisen. Kabarettist Markus Hirtlers neuestes Programm „24 Stunden pflege(n)“ hat wieder voll eingeschlagen.

Der gebürtige Knittelfelder hat nach 20jährigem Sozialdienst (Krankenpfleger, Pflegedienstleiter, Heimleiter und Sozialmanager) 2003 die Kunstfigur Ermi-Oma erschaffen, für die er mit dem Grazer Kleinkunstvogel ausgezeichnet wurde.

In „24 Stunden pflege(n)“ geht es um die, die 500 Kilometer weit fahren und ihre Familien im Stich lassen, um auf unsere Eltern zu schauen. Es geht auch um die, die gepflegt werden und sich unter Umständen nicht wehren können. Hirtler zeichnet das Bild, wie er es erlebt hat. Er hat auch erlebt, dass die Familie aus Rumänien nachkommt und man gemeinsam Weihnachten feiert, aber auch, dass die rumänische Pflegerin nach ein paar Tagen heimfährt und das Gold und Silber und die Vorhänge weg waren.

Um Material für sein neues Programm zu sammeln, hat der Kabarettist mit Betroffenen gesprochen – betreuten Senioren, deren Angehörigen, Vermittlungsagenturen und auch Betreuerinnen selbst.

Das Programm „24-Stunden-Pflege“, so Markus Hirtler, soll nicht „nur“ ältere Menschen mit all ihren Sorgen und Problemen sichtbar machen. „Ich glaube daran, dass es auch politisch etwas bewirken kann.“

Text und Fotocredit: Walter Schindler


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