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Ein starkes Zeichen für die Alpe-Adria-Region

Ein starkes Zeichen für die Alpe-Adria-RegionMontag, 4. Februar 2019

Auf Initiative der WKO Steiermark und des ICS tagte am 1. Februar 2019 das New-Alpe-Adria-Netzwerk (NAAN) mit Spitzenvertretern von neun Kammern aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien mit Fokus auf Wirtschaft, Handel, Industrie, Handwerk und Landwirtschaft in Graz.

Die VertreterInnen haben es sich zum Ziel gesetzt, die interregionale Kooperation im Alpe-Adria-Raum sowohl auf politischer als auch auf wirtschaftlicher Ebene zu vertiefen. Gleichzeitig sollen unter Berücksichtigung wichtiger, aktueller Themen (insbesondere auch im Zusammenhang mit laufenden und/oder zukünftigen EU-Programmen) neue Impulse für diese Regionen übergreifende Zusammenarbeit gesetzt werden.

In einer gemeinsamen Deklaration bekannte sich die Präsidentenkonferenz weiters dazu, das Network of Chambers of Commerce, Industry, Crafts, Agriculture and Economy of the New Alpe Adria (NAAN) fortzuführen. Die im Rahmen der Präsidentenkonferenz definierten Themen gelten hierbei als Arbeitsauftrag für die nächsten 3 Jahre.

Die dazu gebildeten technischen Arbeitsgruppen werden mit entsprechenden Mandaten und Ressourcen ausgestattet, um dem Arbeitsauftrag entsprechen zu können.

Zur Stärkung des Warenverkehrs im Alpe-Adria-Raum wurde auch ein Letter of Support erstellt, in welchem festgelegt wurde, dass die Mitglieder des New Alpe Adria Netzwerks die Bemühungen der Wirtschaftskammer Steiermark sowie der Wirtschaftskammer Kärnten hinsichtlich des Ausbaus der Phyrn-Schober-Tauern-Achse unterstützen. Ebenfalls bekennen sich die Mitglieder mit dieser Unterstützungserklärung zu all jenen Maßnahmen, die gesetzt werden müssen, um die bestehenden infrastrukturellen Engstellen/Nadelöhre zu beseitigen.

Themen von politischem Interesse im Fokus der Konferenz:

Digitalisierung & Innovation | Bildung | B2B-Events | Joint-Lobbying | Tourismus

Unter anderem standen die wirtschaftspolitischen Themen Infrastruktur, Digitalisierung, Zusammenarbeit bei Wirtschaftsförderungs- und Ausbildungsmaßnahmen bei der heutigen Konferenz auf der Agenda und wurden diskutiert, geclustert und im Anschluss in der Grazer Deklaration festgehalten. Geplant und organisiert wurde die Tagung vom Internationalisierungscenter Steiermark (ICS).

So will man künftig zentrale Infrastrukturfragen, aber auch die Herausforderungen des Fachkräftemangels über die Landesgrenzen hinaus verstärkt gemeinsam aufgreifen.

Bildtext (Credit Foto Fischer): Spitzenvertreter von neun Kammern aus Österreich, Italien, Slowenien und Kroatien haben die Deklaration für eine engere sowohl wirtschaftliche als auch interessenpolitische Zusammenarbeit unterzeichnet.


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