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Sport – Großveranstaltungen und Nachhaltigkeit

Sport – Großveranstaltungen und NachhaltigkeitMittwoch, 20. Februar 2019

Großveranstaltungen egal ob Sport, Musik oder andere Events belasten die Umwelt durch die große Anzahl von Besuchern durch Abgase, Lärm, hohen Energieverbrauch und Abfall. Daher ist es wichtig und richtig solche Events mit einem klaren Bekenntnis zum Klimaschutz, Einbindung der Bevölkerung sowie den Prinzipien der Nachhaltigkeit zu veranstalten. Ein Beispiel für die Einhaltung dieser Prinzipien war z.B. die alpine Schi WM 2013 in Schladming und jetzt die alpine Schi WM 2019 im schwedischen Are.

Schon 2013 machte sich der Veranstalter, das Land Steiermark, das Lebensministerium  und die Stadt Schladming mit der „Charta für eine nachhaltige Schi WM 2013 in Schladming“ sehr viele Gedanken, die auch zum größten Teil umgesetzt wurden.

Die Schweden, die sich schon vor einigen Jahren das Ziel gesetzt haben, ab dem Jahr 2021 der erste Industriestaat zu sein, der ohne fossile Brennstoffe auskommt, verwirklichen das nun schon bei der WM in Are. In der WM Stadt gibt es so gut wie keinen Individualverkehr. Die Besucher können nur Park & Ride- Parkplätze anfahren und werden von dort mit Bussen zu den Veranstaltungen geführt. Für den Transport der Sportler und Funktionäre konnte eine bekannte deutsche Automarke gewonnen werden, die diese Fahrten nur mit rein elektrischen Fahrzeugen abwickelt. Beim Catering  werden zumindest 50% der Lebensmittel regional bezogen und ein schwedischer Bierkonzern bietet neue organische Getränke und alkoholfreies Bier an.

Im Murtal boomt der Tourismus dank Dietrich Mateschitz und Red Bull Ring enorm. Es gibt drei vier Großevents pro Jahr, zu denen bis zu 200.000 oder mehr Besucher anreisen. Das Verkehrskonzept für diese Veranstaltungen funktioniert bestens  und wird  jedes Jahr neu adaptiert und den Erfordernissen angepasst. Aber vielleicht ist es doch möglich die individuelle Anreise noch mehr einzuschränken und das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern. Die Schweden haben ein nachhaltiges Konzept für die Schi WM in Are erstellt, von dem man sich einiges an Beispiel nehmen kann. Für die Bevölkerung des Aichfeldes wäre dies mit einer Verbesserung der Luft- und Lebensqualität verbunden und würde auch den Veranstaltern dafür sehr dankbar sein.


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