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Erneute Unwettereinsätze nach Starkregen im Murtal

Die Klimakrise: Realität statt Ideologieschlacht

Die Klimakrise ist längst zur Ideologieschlacht geworden, bei der einige Menschen das Problem des Klimawandels leugnen und eine Vielzahl von Ausreden finden. Doch trotziges Beharren auf solchen Argumenten hilft niemandem, besonders nicht dem Klima. Argumente wie "Früher war es im Sommer heiß!", "Hagel gab es immer!", oder "Die Waldbrände sind alle gelegt!" sollen den Klimawandel relativieren und verharmlosen. Doch die unangenehme Wahrheit ist, dass die Klimakrise eine Realität ist und ihre Auswirkungen schneller und radikaler eintreten als befürchtet, wie am Dienstag wieder im Murtal.


Erneute Unwettereinsätze nach Starkregen im Murtal

Erneut waren die Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld am Nachmittag des 1. August gefordert. Ab den Mittagsstunden zog über das Murtal eine breite Regen- und Gewitterfront durch und verursachte dabei zahlreiche Feuerwehreinsätze. Vollgelaufene Unterführungen und Kanalschächte waren die Hauptaufgaben für die Feuerwehren Knittelfeld, Apfelberg, Spielberg, Großlobming, Sachendorf und Kobenz. Außerdem mussten wie auch schon einige Tage zuvor umgestürzte Bäume von den Einsatzkräften entfernt werden. Neben dem Abarbeiten der zahlreichen Einsätze wurden zusätzlich Bäche und die rasant angestiegene Mur von den insgesamt 46 eingesetzten Feuerwehrmännern kontrolliert.

Die Klimakrise wird von einigen Menschen immer noch geleugnet, doch ihre Auswirkungen sind Realität und kommen schneller und drastischer als befürchtet, zu sehen in den letzten Tagen im Murtal. Es gibt zahlreiche Ausreden, aber diese helfen nicht, das Problem zu lösen. Extremwetter und Wetterextreme sind eindeutige Anzeichen für den Klimawandel. Die Klimakrise ist längst zu einer Ideologieschlacht geworden, doch trotziges Beharren auf falschen Argumenten ist keine Lösung.


Die unangenehme Wahrheit ist, dass die Klimakrise nicht ignoriert werden kann, und leere Versprechungen reichen nicht aus. Verantwortungsträger, insbesondere Politikerinnen und Politiker, müssen handeln und Veränderungen herbeiführen. Ähnlich wie bei der Raucherregulierung müssen langjährige Gewohnheiten überdacht werden, um das Klima zu schützen.


Es ist mutig, sich den Fakten zu stellen und unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen. Verhaltensänderungen sind möglich und notwendig, um die Klimakrise zu bewältigen. Wegschauen und Ignorieren sind keine Lösungen, sondern verschärfen das Problem nur weiter.


Es ist an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam gegen den Klimawandel vorzugehen, um eine lebenswerte Umwelt für kommende Generationen zu sichern.


Fotocredit: Thomas Zeiler

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