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Erfolgreiche Premiere von „Der Bürgermeister“ bei der 800-Jahrfeier der Stadt Knittelfeld

Anlässlich der 800-Jahrfeier der Stadt Knittelfeld führte das Theater Phoenix das Stück „Der Bürgermeister“, geschrieben von Alfred Seebacher-Mesaritsch und bearbeitet von Jürgen Gerger, im Innenhof des Hauses der Vereine auf. Geplant sind, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, vier Vorstellungen.

Die Premiere am 6. Juni war ein großer Erfolg. Trotz eines Regenschauers, der die Besucher zunächst begrüßte und den Beginn um etwa eine Viertelstunde verzögerte, konnte die Aufführung ohne weitere Zwischenfälle stattfinden.

Die Theatergruppe Phoenix brachte das Stück „Der Bürgermeister“ zum Jubiläum erneut auf die Bühne und vermittelte so die Stadtgeschichte an die nächste Generation.
Die Theatergruppe Phoenix brachte das Stück „Der Bürgermeister“ zum Jubiläum erneut auf die Bühne und vermittelte so die Stadtgeschichte an die nächste Generation.

Als Einleitung fand Stadtarchivar Johann Rinnofner ein paar Worte zur Zeit um 1795, in der die Begebenheit des Stücks angesiedelt ist. Das Stück basiert auf wahren Begebenheiten rund um den ersten frei gewählten Bürgermeister Knittelfelds, Andreas Weninger. Weninger, der 1788 das Amt des Bürgermeisters übernahm, setzte sich engagiert für die Rechte der Bürger und Bauern ein. Aufgrund seines liberalen Geistes wurde er jedoch des Landesverrats beschuldigt und verhaftet. Weninger geriet in den Verdacht, einer sich unter dem Einfluss der Französischen Revolution entwickelnden


Verschwörergruppe, den „steirischen Jakobinern“, anzugehören. Nach zwei Jahren Untersuchungshaft wurde er freigelassen und später vom Kaiser mit der „Goldenen Ehrenmedaille“ für seine Verdienste ausgezeichnet.


Die Theatergruppe Phoenix freute sich, das Stück 50 Jahre nach seiner Premiere anlässlich des Jubiläums der Stadt Knittelfeld erneut aufführen zu können und damit einen wichtigen Teil der Stadtgeschichte der nächsten Generation näherzubringen. Musikalisch wurde die Theateraufführung vom AGV Liedesfreiheit unterstützt.


Fotocredit: Walter Schindler

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