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Ergreifende Chorklänge in der Basilika Seckau

Kraftvolle Stimmen, tiefe Emotionen und ein berührender musikalischer Bogen von Bruckner bis zur Gegenwart.


Berührende Vokalkunst in Seckau

Feierliche Chorklänge erfüllten am Samstag die Basilika Seckau, als der Projektchor Murtal unter der Leitung von Thomas Held ein anspruchsvolles a-cappella-Programm präsentierte. Das Ensemble vereinte ehemalige und aktive Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler des Abteigymnasiums, Pfarrangehörige, Sängerinnen und Sänger aus Maria Trost sowie zahlreiche Chormitglieder aus dem gesamten Murtal.

Projektchor Murtal beim a-cappella-Konzert in der Basilika Seckau unter der Leitung von Thomas Held.
Der Projektchor Murtal unter der Leitung von Thomas Held begeisterte in der Basilika Seckau mit einem emotionalen a-cappella-Konzert.

Klangvolle Verbindung von Tradition und Moderne

Der Projektchor Murtal, der regelmäßig in Kooperation mit dem Knittelfelder Kammerorchester Accento große Chor-Orchesterwerke aufführt, zeigte sich diesmal erstmals in reiner Vokalkunst. Das abwechslungsreiche Programm umfasste sechzehn Werke und spannte einen eindrucksvollen Bogen von der Romantik bis in die Gegenwart.


Abt Johannes Fragner eröffnete den Abend mit einem Zitat der Mystikerin und Benediktinerin Hildegard von Bingen: „In der Musik hat Gott dem Menschen die Erinnerung an das verlorene Paradies hinterlassen.“ Dieses Leitmotiv zog sich durch das gesamte Konzert, das unter anderem mit Werken von Anton Bruckner („Locus iste“) und Felix Mendelssohn Bartholdy („Denn er hat seinen Engeln befohlen“) berührende Akzente setzte.


Emotionaler Ausklang mit regionalem Bezug

Nach über einer Stunde eindrucksvoller Chormusik spendete das Publikum lang anhaltenden Applaus. Chorleiter Thomas Held zeigte sich in seinen Dankesworten sichtlich bewegt über den bis auf den letzten Platz gefüllten Kirchenraum und sprach seinem Chor besondere Anerkennung für die großartige Leistung aus.


Zum Abschluss erklang das Werk „Tråg mi, Wind“ – ein Lied der verstorbenen steirischen Mundartdichterin Brigitte Hubmann, vertont vom burgenländischen Komponisten Christian Dreo. Mit seiner tröstenden und zugleich ergreifenden Melodie bildete es den emotionalen Höhepunkt und Abschluss eines musikalisch wie spirituell tief bewegenden Abends.



Foto Crédit: Walter Schindler

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