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Feuerwehr Bilanz über 100 Stunden Formel 1 am Red Bull Ring Spielberg

Erfolgreicher Einsatz der Feuerwehr beim Formel 1-Rennen am Red Bull Ring in Spielberg.

Bis zu 200 Feuerwehrleute sorgten beim Formel 1-Rennen am Red Bull Ring für Sicherheit. Erfolgreicher Einsatz trotz 96 Notfällen in 100 Stunden.
Bis zu 200 Feuerwehrleute sorgten beim Formel 1-Rennen am Red Bull Ring für Sicherheit. Erfolgreicher Einsatz trotz 96 Notfällen in 100 Stunden.

Das Interesse an Max Verstappen, Sergio Pérez, Lando Norris und den restlichen 17 Formel 1 Fahrern war auch in diesem Jahr am Red Bull Ring in Spielberg ungebrochen. Nach vier Tagen Formel 1 am „Spielberg“ haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr Bilanz gezogen.


Bis zu 200 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen aus dem Bereichsfeuerwehrverband Knittelfeld standen am Rennwochenende von Donnerstag bis Montag durchgehend im Einsatz. Damit die Koordination reibungslos ablief, wurden die festgelegten Zonen vom jeweiligen Einsatzoffizier des Bereichsfeuerwehrverbandes Knittelfeld sowie vom Gesamt-Einsatzleiter der Feuerwehren, Landesfeuerwehrrat Erwin Grangl, und dessen Stellvertreter Brandrat Harald Pöchtrager geführt und koordiniert.


Rund um die Uhr sorgten bis zu 200 Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen, aufgeteilt in zwei Schichten, mit 38 Fahrzeugen, vier Lösch-Quads und Buggys aus 18 Feuerwehren aus dem BFV Knittelfeld für die Sicherheit am Hubschrauberlandeplatz, Konzertgelände, Camping- und Parkplätzen sowie im Innenbereich des Red Bull Rings und auf der Rennstrecke. Unterstützung erhielten sie von weiteren Einheiten aus den Bereichsfeuerwehrverbänden Judenburg (FF Zeltweg und FF Fohnsdorf) sowie dem Bereichsfeuerwehrverband Leoben (FF Leoben Stadt). Zusätzlich wären im Fall eines Großschadensereignisses Katastrophenhilfszüge aus den Bereichen Leoben, Judenburg und Murau in Bereitschaft gestanden.


Besonderes Augenmerk wurde auf das Fahrerlager gelegt, in dem teure Ausrüstungen der Teams vor Feuerschäden geschützt werden mussten. Zusätzlich zum Brandschutz im Ringgelände, auf den Parkplätzen sowie auf den Campingplätzen wurden starke technische Feuerwehreinheiten vorgehalten, damit auch Bergungen mit hydraulischem Rettungsgerät schnellstmöglich erfolgen können.


Aufgrund der Sicherheitslage war ein Zusammenspiel von Spezialeinheiten der Polizei und des Roten Kreuzes besonders wichtig. Trotz der zahlreichen Einsätze zog Landesfeuerwehrrat Grangl über die letzten 100 Stunden eine positive Bilanz. So mussten die Einsatzmannschaften zu 96 Einsätzen ausrücken. Konkret handelte es sich bei den Einsätzen um unerlaubte Lagerfeuer, Kleinbrände von Mistkübeln, Brandmelder-Auslösungen, Verkehrsunfälle, technische Hilfeleistungen und Unterstützungen für das Rote Kreuz, wobei hier vor allem die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einsatzkräften und Organisationen hervorgehoben wurde.


Die Kommunikation zwischen Rotem Kreuz, Polizei, Security und Behörden wurde dabei lobend hervorgehoben. Hohen Besuch bekam der Führungsstab unter anderem am Rennwochenende, als Landeshauptmann Mag. Christopher Drexler auf einen Kurzbesuch vor dem Rennstart in der Einsatzleitung vorbeischaute und sich von der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren überzeugte. Im Zuge des Kurzbesuches bekamen die Politiker von Landesfeuerwehrrat Erwin Grangl und Brandrat Harald Pöchtrager eine kurze Einführung in die Stabsarbeit der Feuerwehr.

Landeshauptmann Mag. Christopher Drexler überzeugte sich beim Kurzbesuch von der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren.
Landeshauptmann Mag. Christopher Drexler überzeugte sich beim Kurzbesuch von der Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren.

Autor und Fotocredit: Thomas Zeiler

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