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Karntnarisch g’sungan: Den Müttern zu Ehren

Karntnarisch g’sungan hieß es wieder im Knittelfelder Kulturhaus. Die Kärntner Sänger unter der Chorleitung von Andreas Peinhopf, traten mit ihrem traditionellen Muttertagskonzert auf. Zur großen Freude des Obmanns Karl Leitner und der Sänger, war der Saal ausverkauft. Nach dem Einmarsch des Chores, begleitet von den Mareiner BrassPressKnedln, begrüßte der Obmann die zahlreichen Besucher, darunter Abordnungen befreundeter Vereine. „Kömmt's lei eina in die Stubn“ hieß es im ersten Lied und war gleichzeitig eine Einladung zum Konzertabend.

Traditionelles Muttertagskonzert im Knittelfelder Kulturhaus mit den Kärntner Sängern unter der Leitung von Andreas Peinhopf.
Traditionelles Muttertagskonzert im Knittelfelder Kulturhaus mit den Kärntner Sängern unter der Leitung von Andreas Peinhopf.

Mit Maria Kaiser aus Oberwölz, die durch das Programm begleitete, war ein großer Wurf gelungen. Sie kündigte nicht nur die folgenden Lieder und Musikstücke an, sie hatte eine Menge Gedichte in obersteirischer Mundart von Rosa Mayer mit im Gepäck. Ihre Ansage war herzlich und so richtig aus dem Bauch heraus.


Der Chor konnte auch mit herrlichen Solostimmen von Ernst Schaffer, Josef Maier und Franz Lanz aufwarten.


Bei soviel herrlichen Liedern stach ausgerechnet ein Nicht-Kärntner-Lied hervor. Die Waldandacht erhielt den größten Applaus, stammt allerdings aus der Feder des deutschen Komponisten und Kapellmeisters Franz Wilhelm Abt. Da meinte sogar die Moderatorin, dass man das Lied ruhig etwas nachwirken lassen sollte. Ein sinnliches Muttertagsgedicht rundete dann dem Abend ab.


Das Publikum dankte mit kräftigem Applaus, was die Sänger ermunterte, noch einige Zugaben zu geben.



Text und Fotocredit: Walter Schindler

 

 

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