Musik verbindet: Gitarrenfestival Seckau begeisterte mit Weltklasse-Künstlern
- murtalinfo

- 23. Juli
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Das 26. Internationale Gitarrenfestival Seckau brachte internationale Künstlerinnen und Künstler sowie außergewöhnliche Nachwuchstalente in die Abtei Seckau und begeisterte mit musikalischer Vielfalt auf höchstem Niveau.

Murtal/Seckau. Die Abtei Seckau wurde erneut zum Treffpunkt für Gitarrenmusik auf höchstem Niveau. Bereits zum 26. Mal verwandelte das Internationale Gitarrenfestival Seckau den historischen Veranstaltungsort in einen Klangraum voller Virtuosität, Emotion und musikalischer Vielfalt. Internationale Künstlerinnen und Künstler sowie junge Ausnahmetalente sorgten an zwei Konzertabenden für ein außergewöhnliches Musikerlebnis und begeisterten das Publikum mit eindrucksvollen Darbietungen.

Den feierlichen Auftakt im Huldigungssaal eröffnete Pater Seraphim Fragner, der in seiner Begrüßung persönliche Einblicke in seine eigene musikalische Laufbahn gab. Einst selbst Gitarrenschüler, führte ihn ein kurzer Abstecher zum Klavier schließlich wieder zur Gitarre zurück – eine Verbindung, die den Geist des Festivals auf besondere Weise widerspiegelte.
Junge Talente überzeugten mit beeindruckender Reife
Den musikalischen Beginn gestalteten Hannah Huscava und Lorenzo Bizzarri. Beide sind erste Preisträger des Wettbewerbs „Prima la Musica“ und beeindruckten mit bemerkenswerter musikalischer Reife, technischer Präzision und großer Ausdruckskraft.
Im Anschluss entführte der spanische Gitarrist Rubén Parejo das Publikum in die Klangwelt seiner Heimat. Mit Werken von Manuel de Falla und Joaquín Rodrigo sowie einer eigenen Komposition zeigte der Professor aus Valencia eindrucksvoll seine außergewöhnliche Virtuosität. Als international anerkannter Interpret der Werke Rodrigos wurde er für seine Darbietung mit lang anhaltendem Applaus und mehreren Zugaben gefeiert.
Internationale Künstler sorgten für musikalische Höhepunkte
Auch der zweite Konzertabend bot ein abwechslungsreiches Programm. Die mehrfach ausgezeichneten Musikerinnen Marie-Sofie Jeitler, Selina Jeitler und Sophie Frankenberger eröffneten den Abend mit solistischen Beiträgen sowie einem temperamentvoll interpretierten Tango als Trio und sorgten damit für einen mitreißenden Auftakt.
Besondere Klangfarben setzte anschließend Shih-yu „Jimmy“ Liu, der mit zeitgenössischen und fernöstlich geprägten Werken neue musikalische Perspektiven eröffnete. Der Absolvent der National Taiwan University of Arts (NTUA) präsentierte gemeinsam mit Florian Palier zudem die Erstaufführung eines Werkes des Komponisten James Chen.
Den Abschluss gestaltete Omán Kaminsky mit einem Programm aus Werken des 19. und 20. Jahrhunderts. Der vielfach ausgezeichnete Gitarrist überzeugte mit technischer Brillanz, musikalischer Tiefe und großer Ausdrucksstärke. Seine temperamentvolle Tarantella bildete den glanzvollen Schlusspunkt eines Konzertabends, der vom Publikum mit begeistertem Applaus und mehreren Zugaben gewürdigt wurde.
Das 26. Internationale Gitarrenfestival Seckau zeigte einmal mehr eindrucksvoll, welche außergewöhnliche Klangvielfalt zwei Hände und sechs Saiten entfalten können. Von kraftvollen virtuosen Passagen bis hin zu fein nuancierten und berührenden Interpretationen entstand ein musikalisches Gesamterlebnis, das die besondere Atmosphäre der Abtei Seckau eindrucksvoll unterstrich und das Festival erneut zu einem kulturellen Höhepunkt der Region machte.
Foto Crédit: Walter Schindler




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