top of page

Barocke Klangpracht im Kaisersaal der Abtei Seckau

Seckau wurde am 6. März zum Treffpunkt barocker Klangkunst. Das Ensemble ad libitum begeisterte im Kaisersaal der Abtei Seckau mit fein abgestimmter Kammermusik aus Barock und Vorklassik und überzeugte mit ausdrucksstarken Solistenleistungen.

Barocke Meisterwerke im historischen Kaisersaal

Barockkonzert des Ensemble ad libitum mit Sopranistin Anita Vozsech, Flötist David Gromon, Cellist Heinz Moser und Pianistin Almut Teichert im Kaisersaal der Abtei Seckau.
Das Ensemble ad libitum mit David Gromon (Querflöte), Anita Vozsech (Sopran), Heinz Moser (Violoncello) und Almut Teichert (Klavier) begeisterte mit barocker Kammermusik im Kaisersaal der Abtei Seckau.

Ein exquisites Kammermusikkonzert erlebte das Publikum am 6. März in der Abtei Seckau. Der Kaisersaal bot dafür den idealen Rahmen. In halbkreisförmiger Anordnung sitzend konnten die Zuhörerinnen und Zuhörer die Musik aus Barock und Vorklassik in besonders konzentrierter Atmosphäre genießen.

Für die musikalische Qualität sorgte das Ensemble ad libitum mit seinen vier Interpreten: Almut Teichert am Klavier, David Gromon an der Querflöte, Heinz Moser am Violoncello sowie Sopranistin Anita Vozsech. Das Ensemble wurde 2022 von Teichert und Gromon zunächst als Duo gegründet und tritt seit 2024 als Quartett auf.


Virtuose Solistinnen und Solisten

Den Auftakt bildete ein Satz aus dem Flötenkonzert in G-Dur von Johann Joachim Quantz. Der Flötist und Komponist war Lehrer Friedrichs des Großen und prägte die barocke Flötenmusik maßgeblich. David Gromon überzeugte mit klanglicher Eleganz und stilistischer Sicherheit.

Mit einer Arie von Georg Friedrich Händel und einem Lied des italienischen Komponisten Giacomo Carissimi trat Sopranistin Anita Vozsech erstmals in Erscheinung. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme verlieh sie den barocken Arien besondere Strahlkraft.

Ein weiterer Höhepunkt war Johann Sebastian Bachs Sonate für Viola da Gamba und Cembalo in g-Moll, die Heinz Moser auf dem Violoncello interpretierte. Mit warmem Ton und musikalischer Sensibilität brachte er die barocke Klangsprache eindrucksvoll zur Geltung.


Musikalische Reise von Barock zur Vorklassik

Mit Werken von Georg Philipp Telemann und Jean-Philippe Rameau ging es in die Pause. Der zweite Teil führte mit Kompositionen von Carl Philipp Emanuel Bach, Christoph Willibald Gluck, Giovanni Paisiello und Giovanni Battista Pergolesi weiter in die Vorklassik.

Den Abschluss bildete Händels „Rejoice greatly“ aus dem Messias. Tosender Applaus belohnte die Künstlerinnen und Künstler. Als Zugabe erklang „Flammende Rose, Zierde der Erden“ aus den Neun Deutschen Arien – ein würdiger Ausklang eines eindrucksvollen Konzertabends.



Foto Crédit: Walter Schindler

Kommentare


bottom of page