Musik verbindet: 150 Jahre Musikverein Seckau – drei Tage voller Musik
Mit einem großen Fest feierte der Musikverein Seckau sein 150-jähriges Bestehen. Drei Tage lang sorgten Musik, Geselligkeit und zahlreiche Gäste für beste Stimmung auf dem Gelände der Alpeneventhalle.

Konzertabend mit Sašo Avsenik und seinen Oberkrainern
Zum Auftakt des Jubiläumsfestes war das Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt: Sašo Avsenik und seine Oberkrainer eröffneten den Konzertabend mit dem „Trompetenecho“. Der ehemalige Obmann Gernot Hübler gab zuvor einen Einblick in das Festprogramm. Er dankte dem langjährigen Ehrenkapellmeister Julius Gerold und dem besonders aktiven Musiker Bruno Wiry. Zugleich stellte er Martin Mitteregger als neuen Obmann des Musikvereins vor. Mitteregger bedankte sich bei den Sponsoren für ihre Unterstützung.
Sašo Avsenik führte durch das Programm und erzählte von seinem Großvater Slavko Avsenik, der 1953 gemeinsam mit seinem Bruder Vilko das legendäre Quintett gründete. Da Sašo Avsenik derzeit nicht Akkordeon spielen kann, übernahm Blaž Šenk seinen Part. Die Gesangssolisten Luka Sešek und Lucija Selak sorgten für zusätzliche Stimmung.
Acht Musikkapellen und zahlreiche Ehrungen
Der Musikverein Seckau wurde 1876 vom damaligen Oberlehrer Longin gegründet. Zum 150-jährigen Bestehen marschierten am Samstag acht Musikkapellen zur Ehrentribüne auf. Nach den Grußworten der Ehrengäste standen Gastkonzerte und eine Marketenderinnen-Challenge auf dem Programm. Am Abend spielten die Pagger Buam zur Party auf.
Der Sonntag begann mit einer festlichen Feldmesse, die Abt Johannes Fragner zelebrierte. In seiner Predigt stellte er einen Bezug zwischen dem Evangelium und der Musik her. Der Musikverein Gaal gestaltete den Gottesdienst musikalisch und spielte anschließend beim Frühschoppen. Nach der Messe wurden zahlreiche Musiker mit Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold geehrt.
Die „5 Obersteirer“ setzten am Abend den musikalischen Schlusspunkt. Spätsommerwetter begleitete die Feier auf dem Gelände der Alpeneventhalle und rundete die drei Festtage ab.
Foto Crédit: Walter Schindler





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