Rotes Kreuz Knittelfeld trainierte Krisenführung auf der Seetaler Alpe
- murtalinfo

- vor 3 Tagen
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Realitätsnahes Übungsszenario auf 1500 Meter Seehöhe: Das Bezirksrettungskommando des Roten Kreuzes Knittelfeld trainierte auf dem Truppenübungsplatz Seetaler Alpe des Bundesheeres die Abläufe eines Einsatzstabes.

Seetaler Alpe / Knittelfeld. Das Bezirksrettungskommando des Roten Kreuzes Knittelfeld nutzte ein Wochenende für eine Führungskräfteklausur auf dem Truppenübungsplatz Seetaler Alpe des Bundesheeres. Auf rund 1500 Meter Seehöhe wurde dabei eine umfangreiche Stabsübung durchgeführt.
Realistisches Starkschneeereignis als Übungsszenario
In zwei intensiven Tagen wurde ein fiktives, jedoch sehr realistisches Starkschneeereignis in einem Bezirk mit mehreren Unterszenarien durchgespielt. Ziel war es, die Abläufe in einem Einsatzstab zu trainieren und die strukturierte Abarbeitung komplexer Lagen zu üben.
Große Ereignisse dieser Art können nur durch eine klare Aufteilung der Aufgaben bewältigt werden. Daher werden die Tätigkeiten in sogenannte Sachgebiete gegliedert, um Einsätze geordnet bearbeiten zu können.
Kommunikation im Stab im Mittelpunkt
Ein besonderer Schwerpunkt der Übung lag auf der stabsinternen Kommunikation sowie auf den Abläufen der Auftragsabwicklung. Gleichzeitig konnten einige Jungführungskräfte erstmals sogenannte „Stabsluft“ schnuppern und die strukturierten Arbeitsabläufe eines Einsatzstabes hautnah miterleben.
Engagement und Erfahrungsaustausch
Nach dem Übungsende zeigte sich Bezirksrettungskommandant ORR Bernd Peer als Übungsleiter beeindruckt vom Engagement seines Kommandos sowie von der Sorgfalt und Kreativität, mit der die Aufgabenstellungen bearbeitet wurden.
Das Fortbildungswochenende bot darüber hinaus auch Raum für angeregte Diskussionen, den Erfahrungsaustausch zwischen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen sowie einen kameradschaftlichen Ausklang.
Foto Crédit: Rotes Kreuz Knittelfeld




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