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Stille Helden: Ein Jahr danach

Aktualisiert: vor 2 Stunden

Ein Jahr nach der Tragödie vom 10. Juni 2025 blickt das Rote Kreuz Knittelfeld auf einen der belastendsten Einsätze der vergangenen Jahre zurück. Im Mittelpunkt stehen jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Betroffene begleiteten und in einer Ausnahmesituation Halt gaben.

Mitglieder des Kriseninterventionsteams des Roten Kreuzes mit Therapiebegleithündin Maëlys bei einer Ehrung in der Landeszentrale des Roten Kreuzes Steiermark.
Erika, Elke, Helga und Therapiebegleithündin Maëlys vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes wurden stellvertretend für ihren Einsatz rund um die Ereignisse vom 10. Juni 2025 gewürdigt.

Knittelfeld/Graz. Ein Jahr nach den tragischen Amoklauf am BORG Dreierschützengasse in Graz. Ein 21-jähriger Ex-Schüler tötete dabei zehn Menschen und sich selbst. Das Rote Kreuz Knittelfeld nahm gemeinsam mit zahlreichen Einsatzkräften aus der gesamten Steiermark an einer Gedenkveranstaltung in der Landeszentrale des Roten Kreuzes Steiermark teil.


Vergangene Woche bot sich für viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit, innezuhalten, der Opfer des 10. Juni 2025 zu gedenken und auf einen Einsatz zurückzublicken, der weit über die ersten Stunden hinauswirkte. Viele jener Einsatzkräfte, die unmittelbar nach dem Ereignis sowie in den darauffolgenden Tagen, Wochen und Monaten im Einsatz standen, kamen zusammen, um Erfahrungen zu reflektieren und sich gegenseitig zu stärken.


Stille Helden aus Knittelfeld im Einsatz für Betroffene

Auch Mitarbeiterinnen des Roten Kreuzes Knittelfeld waren damals Teil des Kriseninterventionseinsatzes in Graz. Stellvertretend für viele Einsatzkräfte werden Erika, Elke, Helga und Therapiebegleithündin Maëlys vor den Vorhang geholt. Sie begleiteten Betroffene in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens, hörten zu, spendeten Trost und unterstützten Menschen dabei, mit dem Erlebten umzugehen.

Rotkreuz-Präsident Siegfried Schrittwieser mit Mitgliedern des Kriseninterventionsteams und Therapiebegleithündin Maëlys bei einer Gedenkveranstaltung des Roten Kreuzes Steiermark.
Rotkreuz-Präsident Siegfried Schrittwieser gemeinsam mit Erika, Elke, Helga, einer weiteren Mitarbeiterin des Kriseninterventionsteams und Therapiebegleithündin Maëlys bei der Gedenkveranstaltung ein Jahr nach den Ereignissen vom 10. Juni 2025.

Ihr Einsatz dauerte weit über die ersten Stunden hinaus an. Gerade die langfristige Begleitung von Betroffenen machte deutlich, welche zentrale Rolle Krisenintervention und psychosoziale Unterstützung nach außergewöhnlichen Ereignissen spielen.


Stille Helden im Einsatz für Menschen in Ausnahmesituationen

Der Rückblick ein Jahr danach zeigte einmal mehr, wie wichtig Psychohygiene nicht nur für Betroffene, sondern auch für Einsatzkräfte ist. Die Ereignisse vom 10. Juni 2025 haben viele Menschen tief berührt und werden unvergessen bleiben.


Was bleibt, ist die Erinnerung an die Opfer, das Mitgefühl für alle Betroffenen und die Gewissheit, dass Menschen füreinander da sind, wenn Unterstützung am dringendsten gebraucht wird.


Foto Crédit: N. Ulrich / Rotes Kreuz Steiermark



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