Verrückt! Na und? Psychische Gesundheit in der Schule enttabuisiert
- murtalinfo

- 25. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Psychische Erkrankungen beginnen oft im Jugendalter – am BG/BRG Knittelfeld setzte der Workshop „Verrückt! Na und?“ ein starkes Zeichen für Offenheit und Prävention.
Offen sprechen statt schweigen
Knittelfeld. Psychische Erkrankungen beginnen häufig bereits im Jugendalter. Dennoch wird im schulischen Alltag noch immer zu selten offen darüber gesprochen – obwohl seelische Belastungen das soziale Miteinander ebenso beeinflussen wie den Lernerfolg. Am BG/BRG Knittelfeld setzte der Workshop „Verrückt! Na und?“ genau hier an und machte deutlich: Prävention und Gesundheitsförderung sind zentrale Aufgaben der Schule.

Im Mittelpunkt standen grundlegende Fragen: Ab wann spricht man von einer Krankheit? Gibt es fließende Übergänge? Was bedeutet der ganzheitliche Ansatz des biopsychosozialen Modells? Welche Bewältigungsstrategien stehen zur Verfügung und wer bietet im Ernstfall Unterstützung?

Fachlich fundiert und mit großem Erfahrungsreichtum gelang es dem Team von „Verrückt! Na und?“, diese Themen sensibel, praxisnah und methodisch vielfältig aufzubereiten. Statt zu ignorieren, wurde hingeschaut. Statt zu tabuisieren, wurde gesprochen. Schülerinnen und Schüler wurden ermutigt, Hilfe und Unterstützung zu suchen und anzunehmen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und zu erkennen, dass niemand mit psychischen Herausforderungen alleine bleiben muss.
Gerade in Zeiten globaler Krisen, die Unsicherheiten verstärken und Gefühle der Hilflosigkeit auslösen können, leistete dieser Workshop einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung der Schülerinnen und Schüler am BG/BRG Knittelfeld. Eine Schülerin brachte es auf den Punkt: „Danke! Ich habe wirklich viel gelernt!“
Ein starkes Signal für mehr Offenheit, Prävention und Bewusstseinsbildung im Schulalltag.
Foto Crédit: BG/BRG Knittelfeld




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