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Wirtschaft mit Zukunft: JUFA Seckau ist zurück – und bleibt im Winter

vor 2 Tagen
3 Min. Lesezeit

Rund 2.000 Nächtigungen im ersten Sommer, neue Begegnungen und ein klares Ziel: Das JUFA Hotel Seckau will als Urlaubsort und regionaler Treffpunkt das ganze Jahr über beleben.

Dominik Egger, Martin Seger-Omann, Murtal-Tourismus-Geschäftsführerin Isabella Painhapp und Bürgermeister Martin Rath freuten sich über den gelungenen Neustart des JUFA Hotels Seckau.
Dominik Egger, Martin Seger-Omann, Murtal-Tourismus-Geschäftsführerin Isabella Painhapp und Bürgermeister Martin Rath freuten sich über den gelungenen Neustart des JUFA Hotels Seckau.

MURTAL/MURAU. Nach fast zwei Jahren Stillstand kehrte im April wieder Leben ins JUFA Hotel Seckau ein. Nun zogen die Verantwortlichen Bilanz über die erste Sommersaison seit der Wiedereröffnung: Rund 2.000 Nächtigungen von Juni bis August und eine gute Nachfrage nach Frühstück, Kultur und privaten Feiern bildeten die Grundlage für den weiteren Aufbau. Der nächste Schritt stand bei der Bilanzpräsentation bereits fest: Das Haus bleibt auch im Winter geöffnet – mit einer zehntägigen Schließzeit rund um Weihnachten.


JUFA Seckau: Ein Comeback, das die Region belebt

„Die Seckauer haben uns offenbar vermisst“, freute sich Dominik Egger, der die JUFA Hotels in der Region Murau-Murtal managt. Denn das wiedereröffnete Hotel zog neben Urlauberinnen und Urlaubern auch Menschen aus der Umgebung an. Das Frühstücksangebot wurde gut angenommen, Hochzeiten und Geburtstage brachten Gesellschaft ins Haus, und eine Theateraufführung setzte einen kulturellen Akzent.


Ein Team von rund fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreute die Übernachtungsgäste ebenso wie externe Besucherinnen und Besucher. Zu den größeren Feiern zählte ein Geburtstag mit 80 Gästen. Weitere Familienfeste, darunter Taufen, standen bereits im Kalender.

Dominik Egger, Martin Seger-Omann, Murtal-Tourismus-Geschäftsführerin Isabella Painhapp und Bürgermeister Martin Rath freuten sich über den gelungenen Neustart des JUFA Hotels Seckau.
Dominik Egger, Martin Seger-Omann, Murtal-Tourismus-Geschäftsführerin Isabella Painhapp und Bürgermeister Martin Rath freuten sich über den gelungenen Neustart des JUFA Hotels Seckau.

Auch Bürgermeister Martin Rath und Isabella Painhapp, Geschäftsführerin der Erlebnisregion Murtal, begrüßten die Wiederbelebung des Standorts. „Dass das JUFA wieder da ist, ist ein großes Plus für Seckau“, betonte Rath und verwies auf die Bedeutung seiner Gemeinde als Hochzeitslocation. Die erste Sommerbilanz bezeichnete JUFA-Unternehmenssprecher Martin Seger-Omann als „soliden Start“.


Winterbetrieb stärkt den Tourismus im Murtal

Die frühere Schließung hatte unter anderem mit Schwierigkeiten bei der Winterauslastung zusammengehangen. Mit der Öffnung in der kalten Jahreszeit wollen die Verantwortlichen nun eine breitere Grundlage schaffen. Neben Wintergästen sollen Weihnachtsfeiern, Familienfeste und Kindergeburtstage zur Belebung des Hauses beitragen.

Für die Erlebnisregion Murtal ist der Winterbetrieb auch mit Blick auf den Sporttourismus wichtig. Painhapp berichtete von zahlreichen Anfragen von Trainingsgruppen für die Gaal. Die JUFA Hotels in Judenburg und Seckau seien dafür wichtige Partner. Zugleich verwies sie auf die guten Sommerzahlen im Murtal und das Interesse am „Z'Herbst“.

Wandern, Radfahren und Kultur sollen den Standort über einzelne Großveranstaltungen hinaus attraktiv machen. Das Ziel ist, Gästen zu unterschiedlichen Jahreszeiten Gründe für einen Aufenthalt zu bieten und die Abhängigkeit vom klassischen Eventtourismus zu verringern.


Judenburg und Murau mit positiver Sommerbilanz

Auch die weiteren JUFA Standorte in der Region meldeten eine erfreuliche Nachfrage. Das Hotel in Judenburg verzeichnete von April bis August knapp 5.500 Nächtigungen. Seger-Omann hob die verbesserte Entwicklung und die zentrale Lage des Hauses hervor. Mit dem im Hotel stattfindenden Festival „El Mundo“ ist der Standort zudem eng mit dem regionalen Kulturangebot verbunden.


Das JUFA Hotel Murau kam in seiner Sommerbilanz auf rund 7.000 Nächtigungen. Nach Angaben der Verantwortlichen hatte das Haus seinen Schwerpunkt früher vor allem im Winter und konnte sich nun auch im Sommer deutlich steigern. Die Entwicklung zeigte damit an mehreren Standorten, welche Möglichkeiten im Tourismus zwischen Murtal und Murau liegen.


„Urlaub mit Gesicht“ als Chance für Murtal und Murau

Familien und familiäre Reisegruppen bilden weiterhin die wichtigste Zielgruppe der JUFA Hotels in der Region. Nach Beobachtung der Betreiberinnen und Betreiber entdecken jedoch zunehmend auch junge Erwachsene der Generation Z das Murtal für sich.


Dabei beschrieben die Verantwortlichen einen Wunsch, der unterschiedliche Altersgruppen verbindet: einen „Urlaub mit Gesicht“. Gäste suchten persönliche Begegnungen, regionale Besonderheiten und Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Natur und Kultur gewännen dabei ebenso an Bedeutung wie Reisen außerhalb der klassischen Hauptsaison.


Für die weitere Entwicklung wollen die JUFA Hotels gemeinsam mit regionalen Partnerinnen und Partnern auf diesen Stärken aufbauen. Die erste Saison nach dem Neustart lieferte dafür in Seckau eine solide Basis. Nun geht es darum, aus der wieder geöffneten Hoteltür eine dauerhafte Einladung zu machen: Für Urlaubsgäste ebenso wie für die Menschen vor Ort.


Foto Crédit: murtalinfo

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