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Bildung mit Zukunft: Kunst vernetzt Generationen und Gedankenwelten

Mit drei beeindruckenden Eigenproduktionen zum Jahresthema „Verbunden Sein“ zeigten Schülerinnen und Schüler des Abteigymnasiums Seckau eindrucksvoll, wie Kunst Brücken zwischen Menschen, Themen und Generationen schlagen kann.

Theaterszene aus „Fehlercode L13b3 (Liebe)“ mit Schülerin und Roboterfigur während der Abschlusspräsentation in Seckau.
Im Mittelpunkt des Projekts stand die Frage, ob Künstliche Intelligenz eines Tages menschliche Gefühle verstehen kann.

MURTAL/SECKAU. Kreativität, Tiefgang und beeindruckende Bühnenpräsenz standen im Mittelpunkt der ersten spartenübergreifenden Abschlusspräsentation des autonomen Oberstufenfaches „Netzwerk Kunst“ im Huldigungsaal des Abteigymnasiums Seckau. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse präsentierten ihre eigenständig entwickelten Projekte vor einem begeisterten Publikum und machten sichtbar, wie vielfältig Kunst als Ausdrucksform sein kann.


Kunst verbindet Menschen und Perspektiven

Das dreistündige Fach „Netzwerk Kunst“ vereint Musik, Schauspiel, Bewegung, Medienarbeit und bildende Kunst. Ziel ist es, eigenständige künstlerische Prozesse anzustoßen und projektorientiertes Arbeiten über Fachgrenzen hinweg zu ermöglichen. Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler arbeiteten über Monate hinweg an drei unterschiedlichen Produktionen zum gemeinsamen Jahresthema „Verbunden Sein“.


Den Auftakt bildete das Stück „Fehlercode L13b3 (Liebe) – Wenn Maschinen fühlen lernen“. Im Mittelpunkt stand der humanoide Roboter Alex, der Schritt für Schritt menschliche Sprache, Konflikte und Emotionen zu verstehen versucht. Durch die Verbindung von Schauspiel, Chor, Musik, Bewegung und Medienkunst entstand eine eindrucksvolle Zukunftsvision, die Fragen nach Menschlichkeit, Empathie und Kommunikation aufwarf.

Schülerinnen und Schüler des Abteigymnasiums Seckau präsentieren das Stück „Fehlercode L13b3 (Liebe)“ mit einem humanoiden Roboter auf der Bühne.
Die Produktion „Fehlercode L13b3 (Liebe) – Wenn Maschinen fühlen lernen“ setzte sich kreativ mit Künstlicher Intelligenz, Emotionen und Menschlichkeit auseinander.

Mit dem zweiten Projekt „(Miss-)Kommunikation“ widmeten sich die Schülerinnen und Schüler den Herausforderungen zwischenmenschlicher Verständigung. Humorvolle Alltagssituationen wechselten sich mit emotionalen Momenten ab und machten deutlich, wie leicht Missverständnisse entstehen können. Gleichzeitig zeigte die Inszenierung, dass echte Verbundenheit oft auch dort bestehen bleibt, wo Worte nicht ausreichen.

Schülerinnen und Schüler des Abteigymnasiums Seckau in einer Szene des Projekts „(Miss-)Kommunikation“.
Das Stück „(Miss-)Kommunikation“ zeigte eindrucksvoll, wie zwischenmenschliche Beziehungen trotz Missverständnissen bestehen bleiben können.

Ein besonderes Zeichen setzte das abschließende Projekt „HERStory“. In einer eindrucksvollen Verbindung aus Theater, Musik, Tanz und Videosequenzen beschäftigten sich die Schülerinnen mit Frauenrechten, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Rollenbildern. Das Stück spannte einen Bogen von historischen Entwicklungen bis zu aktuellen Herausforderungen und thematisierte Selbstbestimmung, Gewalt, Mut und Veränderung.

Theaterszene mit Schülerinnen und Schülern beim Projekt „(Miss-)Kommunikation“ im Huldigungsaal des Abteigymnasiums Seckau.
Humorvolle Alltagssituationen und emotionale Momente machten die Herausforderungen menschlicher Kommunikation sichtbar.

Begeisterung und großer Applaus im Huldigungsaal

Die intensive Probenarbeit verlangte den Beteiligten sowohl körperlich als auch geistig viel ab. Umso größer war die Freude über die gelungene Präsentation. Das Publikum, das überwiegend aus Angehörigen der Darstellerinnen und Darsteller bestand, zeigte sich beeindruckt von der Qualität der Aufführungen und honorierte die Leistungen mit lang anhaltendem Applaus.

Schülerin in einer ausdrucksstarken Szene des Projekts „HERStory“ bei der Abschlusspräsentation von Netzwerk Kunst in Seckau.
Mit ausdrucksstarken Bewegungen, Musik und Theater setzte „HERStory“ ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung.

Zum Abschluss bedankten sich die Mitwirkenden bei Thomas und Margret Held für die intensive Begleitung und Unterstützung während des gesamten Projektes.



Foto Crédit: Walter Schindler


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