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Musik verbindet: 45. Internationale Musikwoche begeistert erstmals in Knittelfeld

Erstmals wurde das Kulturhaus Knittelfeld zum Spielort der 45. Internationalen Musikwoche. Mit Mozart, Tschaikowsky und einem aus Knittelfeld stammenden Cellisten begeisterte der dritte Konzertabend das Publikum mit großer Klassik.

Kammerorchester spielt auf einer Bühne vor sitzendem Publikum in einem hellen Konzertsaal.
Erstmals gastierte die 45. Internationale Musikwoche im Kulturhaus Knittelfeld. Margherita Santi, Klaus Steinberger und die Louis Spohr Sinfonietta sorgten für große Konzertmomente.

Große Klassik: 45. Internationale Musikwoche erstmals in Knittelfeld

Murtal/Knittelfeld. Seit 45 Jahren steht die Internationale Musikwoche für hochkarätige klassische Musik, internationale Begegnungen und besondere Konzerterlebnisse. Was Albert Kocsis und Lore Schrettner einst mit viel Idealismus ins Leben gerufen hatten, entwickelte sich zu einer traditionsreichen Veranstaltungsreihe mit wachsender regionaler Bedeutung.


Nachdem seit 2007 auch St. Marein-Feistritz zu den Austragungsorten zählt, setzte die 45. Internationale Musikwoche einen weiteren besonderen Akzent: Erstmals wurde das Kulturhaus Knittelfeld zum dritten Spielort des Festivals.


Der dritte Konzertabend führte das Publikum durch unterschiedliche musikalische Epochen und Klangwelten. Im Mittelpunkt stand Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 13 in C-Dur, KV 415, das anlässlich seines 270. Geburtstags auf dem Programm stand.

Die Pianistin Margherita Santi überzeugte mit einer feinfühligen und zugleich brillanten Interpretation. Gemeinsam mit der Louis Spohr Sinfonietta unter der Leitung von Heinz Moser entstand ein Konzerterlebnis, das vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt wurde.


Knittelfelder Cellist begeistert mit intensiver Ausdruckskraft

Nach der Pause sorgte Klaus Steinberger mit Tschaikowskys „Nocturne“ für Violoncello und Orchester für einen weiteren musikalischen Höhepunkt. Der aus Knittelfeld stammende Cellist beeindruckte mit intensiver Ausdruckskraft und einer spürbar engen Verbindung zu seinem Instrument.


Frühe Symphonien Mozarts sowie Werke von Giacomo Puccini und Arnold Schönberg ergänzten das Programm. Die stilistische Vielfalt zeigte eindrucksvoll, wie lebendig und abwechslungsreich klassische Musik auch nach 45 Jahren Internationaler Musikwoche vermittelt werden kann.


Foto Crédit: Walter Schindler

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