top of page

Kunst im Fokus: Mit ana schworzzn Tintn – feine Linien, starke Wirkung!

Ein spontaner Impuls führte Walter Klug zur schwarzen Tinte – und zu einer unverwechselbaren Bildsprache. In der Judenburger Stadtgalerie beeindruckt der Künstler mit präzisen Schwarz-Weiß-Zeichnungen.

Weiße Galeriewand mit vier gerahmten abstrakten Schwarz-Weiß-Zeichnungen; links ein Poster mit Walter Klug.
Feinste Linien, starke Kontraste und eine unverwechselbare Bildsprache: Walter Klug beeindruckte bei seiner Vernissage in der Judenburger Stadtgalerie mit ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Zeichnungen.

Mit feinen Linien, starken Kontrasten und außergewöhnlicher Präzision eröffnete Walter Klug am 6. August seine Ausstellung „Mit ana schworzzn Tintn“ in der Judenburger Stadtgalerie. Die ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Zeichnungen zeigen, wie aus einem spontanen Impuls eine unverwechselbare künstlerische Handschrift entstand.


Bürgermeisterin Elke Florian und Kurator Helmuth Ploschnitznigg begrüßten die Besucherinnen und Besucher und stellten den Künstler vor. Anschließend gewährte Walter Klug persönliche Einblicke in seinen künstlerischen Werdegang.

Bürgermeisterin Elke Florian, Kurator Helmuth Ploschnitznigg und Künstler Walter Klug mit Gästen bei der Vernissage in der Judenburger Stadtgalerie.
Bürgermeisterin Elke Florian, Kurator Helmuth Ploschnitznigg und Künstler Walter Klug mit Gästen bei der Vernissage in der Judenburger Stadtgalerie.

Walter Klugs Weg zur Kunst

Nach seiner Übersiedlung von Kroatien nach Österreich absolvierte Walter Klug seine Ausbildung in Graz und Wien, unter anderem an der Kunstgewerbeschule und an der Hochschule für angewandte Kunst. In den 1970er-Jahren war er als Kunsterzieher tätig und beschäftigte sich intensiv mit Malerei, Grafik und Plastik.


Den entscheidenden Impuls für seine heutige Arbeitsweise erhielt Klug während eines Kuraufenthalts in Bad Gleichenberg. Auf der Suche nach einem geeigneten Ausdrucksmittel führte ihn der Hinweis seines Kunstberaters zur schwarzen Tinte. Dieser zufällige Moment wurde für den Künstler zum Durchbruch und legte den Grundstein für seine charakteristische Bildsprache.


Während der Vernissage erinnerte Walter Klug auch an eine Begegnung mit dem österreichischen Dichter H. C. Artmann und zitierte aus dessen Gedicht „Ringlspü Bsitza“.


Schwarze Tinte mit starker Wirkung

Walter Klugs Arbeiten konzentrieren sich ganz auf die Wirkung von Schwarz und Weiß. Mit feiner Federtechnik entstehen detailreiche Zeichnungen, die durch ihre Präzision, Klarheit und Ausdruckskraft beeindrucken.


Noch vor der offiziellen Eröffnung fand das erste Werk einen Käufer. Den Erlös stellte Klug spontan den Betreibern der Galerie zur Verfügung. Zudem kündigte er an, weitere Einnahmen aus der Ausstellung dem Kulturamt der Stadt Judenburg zugutekommen zu lassen.


Die Ausstellung „Mit ana schworzzn Tintn“ ist bis 5. September jeweils freitags und samstags von 10 bis 12 Uhr in der Judenburger Stadtgalerie zu sehen.


Foto Crédit: Walter Schindler

Kommentare


bottom of page