Musik verbindet: Blue Monday entfacht New Yorker Jazz-Feuer
Aktualisiert: vor 12 Stunden
Fünf Musiker, ein mitreißender Sound: Vladimir Kostadinović und sein „New York Quintett“ eröffneten den Blue-Monday-Herbst im Zeltweger Kellertheater.

Ein Schlagzeuger voller Energie, ein Quintett im intensiven musikalischen Dialog und Kompositionen mit einer persönlichen Geschichte: Blue Monday startete im Zeltweger Kellertheater mit Vladimir Kostadinović und seinem „New York Quintett“ in die Herbstsaison. Mit dabei war das neue Album „IRIS“, das musikalische Raffinesse mit kraftvollen Rhythmen verbindet.
Fünf Musiker brachten New York nach Zeltweg
Rund um den in Österreich lebenden serbischen Schlagzeuger und Bandleader Vladimir Kostadinović standen Joe Locke am Vibraphon, Alex Sipiagin an der Trompete, Jaka Kopač am Altsaxophon und Joshua Ginsburg am Kontrabass auf der Bühne. Unterschiedliche Klangfarben trafen auf präzises Zusammenspiel und einen lebendigen Ensembleklang.
Die besondere Stärke des Quintetts lag im musikalischen Austausch. Die Musiker griffen Impulse auf, entwickelten sie weiter und verbanden komplexe Rhythmen mit einer Energie, die den gesamten Auftritt prägte. Kostadinović zeigte dabei seine Vielseitigkeit als Schlagzeuger ebenso wie seine kompositorische Handschrift.
„IRIS“ verbindet Familiengeschichte mit Jazz
Mit dem Konzert stellte die Formation zugleich ihr neues Album „IRIS“ vor. Es trägt den Namen von Kostadinovićs Tochter und ist seiner Familie gewidmet. Die Stücke entstanden in New York und verbinden die persönliche Widmung mit rhythmischer Dichte und einem kraftvollen Sound.
Im Zeltweger Kellertheater wurde daraus ein Konzerterlebnis, das musikalischen Anspruch und unmittelbare Lebendigkeit zusammenbrachte. Eingefleischte Jazzliebhaberinnen und Jazzliebhaber kamen dabei ebenso auf ihre Kosten wie Zuhörerinnen und Zuhörer, die diese Musik neu für sich entdeckten.
Blue Monday setzte mit diesem Abend einen energiegeladenen Auftakt zur Herbstsaison und rückte einen Musiker ins Rampenlicht, dessen Können weit über das Schlagzeugspiel hinausreicht.
Foto: Walter Schindler





Kommentare