Steiermark Frühling in Wien weckt Lust auf Urlaub in der grünen Mark
- murtalinfo

- vor 3 Tagen
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Wien wurde zur steirischen Bühne: Tausende Besucherinnen und Besucher, politische Prominenz und klare wirtschaftliche Signale prägten den Auftakt am Rathausplatz.

Starker Auftakt mit beeindruckendem Bieranstich
Mit einem präzisen und souveränen Auftritt eröffnete Landeshauptmann Mario Kunasek den diesjährigen Steiermark-Frühling in Wien. Der traditionelle Bieranstich gelang mit nur zwei Schlägen und sorgte damit für sichtliches Staunen unter den zahlreichen Gästen. Unterstützt wurde er dabei vom britischen Slalom-Ass Laurie Taylor.

Auch Manuela Khom, Nicole Schmidhofer sowie Josef Rieberer zeigten sich beeindruckt von der Treffsicherheit. „Da gehört auch ein bisschen Glück dazu“, kommentierte Kunasek seinen Auftritt augenzwinkernd.
26.000 Menschen sorgten für eine beeindruckende Kulisse beim ersten Pre-Opening
Bereits am Mittwochnachmittag gab es erste musikalische und kulinarische Vorgeschmäcker auf den Steiermark Frühling. Rund 26.000 Menschen bevölkerten dabei den Wiener Rathausplatz und sorgten für eine eindrucksvolle Einstimmung auf das viertägige Event. Für Michael Feiertag zeigt dieses erstmals umgesetzte Pre-Opening klar, wie groß das Interesse ist und welchen spürbaren Mehrwert es insbesondere für Kulinarik und Winzerinnen und Winzer bereits im Vorfeld schafft.
Bis Sonntag präsentiert sich die Steiermark in Wien als kulinarische, kulturelle und touristische Erlebniswelt. Pünktlich zur offiziellen Eröffnung am Donnerstag war der Rathausplatz erneut dicht gefüllt und bestätigte einmal mehr die große Beliebtheit des Steiermark-Frühlings am Wiener Rathausplatz.

Politische Prominenz und steirische Kulinarik im Mittelpunkt
Zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft stellten sich in den Dienst der steirischen Genusskultur. Neben Mario Kunasek und Manuela Khom waren unter anderem Wolfgang Hattmannsdorfer, Barbara Eibinger-Miedl, Gerald Deutschmann sowie die Landesrätinnen Simone Schmiedtbauer und Claudia Holzer vertreten. Ebenfalls mit dabei waren Hannes Amesbauer, Stefan Hermann und Karlheinz Kornhäusl.

Gemeinsam mit Spitzenköchinnen und Spitzenköchen wie Andi Krainer, Gerhard Dragschitz, Cheyenne Ochsenknecht, den „Rib Eye Boys“ Nino Sifkovits und Robert Buchberger sowie Silvia Loidolt wurde groß aufgekocht und steirische Kulinarik eindrucksvoll präsentiert.
Motorsport treibt Steiermark und Murtal an
Wenn sich Red Bull Erzbergrodeo und Red Bull Ring zusammentun, dann geht es eindeutig um hochkarätigen Vollgas-Motorsport auf Asphalt und im härtesten Gelände! Auch klar ist: Der Steiermark-Frühling am Wiener Rathausplatz ist der perfekte Ort dafür, denn die Steiermark und das Murtal hat sich als Österreichs Motorsport-Hochburg weit über die Grenzen des Landes hinaus etabliert!

Im Rahmen einer Pressekonferenz im Motorhome des Red Bull Ring wurde das Motorsport-Jahr 2026 vorgestellt. Großevents wie die Formel 1, die MotoGP, die DTM sowie das Red Bull Erzbergrodeo unterstreichen die Rolle der Steiermark als Motorsport-Hochburg.

Erstmals trat Helmut Marko in seiner neuen Funktion als Botschafter des Red Bull Rings auf. Thomas Überall präsentierte die Highlights der Saison, während Karl Katoch die enorme regionale Wertschöpfung hervorhob. Motorsport-Legende Heinz Kinigadner gab zudem spannende Einblicke hinter die Kulissen der MotoGP.

Landeshauptmann Mario Kunasek betonte dabei die wirtschaftliche Bedeutung dieser Veranstaltungen für die gesamte Steiermark.
Murtal nur schwach vertreten
Aus regionaler Sicht zeigte sich der Auftritt des Tourismusverbandes Murtal zurückhaltend. Dieser war lediglich als Gast im Motorhome des Red Bull Rings vertreten. Ebenfalls präsent waren das Zierbenland sowie das Schaubergwerk Museum Oberzeiring.
Michael Hausleitner brachte die Situation auf den Punkt: „Ist leider blöd für uns gelaufen.“
Deutlich stärker und klar positioniert präsentierte sich die Region Murau
Der Tourismusverband Murau nutzte die Bühne aktiv und setzte gemeinsam mit Murauer Bier, dem Museum „Brauerei der Sinne“ und dem britischen Slalom-Ass Laurie Taylor starke, aufmerksamkeitswirksame Akzente. Murauer Bier trat dabei als Hauptsponsor von Laurie Taylor auf und verband Sport, Marke und Region überzeugend miteinander.

Ergänzt wurde der Auftritt durch Pater Gerwig Romirer vom Stift St. Lambrecht mit der Schule des Daseins und Tourismus sowie durch Rosenhofprodukte aus Neumarkt. Mit einem klar erkennbaren Angebot aus Sommer- und Wintererlebnissen rund um Kreischberg und Lachtal zeigte Murau eindrucksvoll, wie ganzjähriger Tourismus sichtbar und erlebbar gemacht werden kann.

Steirische Vielfalt zieht Prominenz an
Auf dem rund 13.000 Quadratmeter großen Areal präsentierten sich elf steirische Erlebnisregionen und zogen zahlreiche bekannte Persönlichkeiten an. Unter ihnen Konzertveranstalter Klaus Leutgeb, Unternehmer Hans Roth, Konsul Rudi Roth, Bundesrätin Gabriele Kolar, die Gault und Millau Herausgeber Martina Hohenlohe und Karl Hohenlohe, Unternehmer Charly Temmel sowie Krimiautorin Claudia Rossbacher.

Für musikalische Höhepunkte sorgte die Gruppe Die Edlseer rund um Fritz Kristoferitsch.
Fazit
Der Steiermark Frühling in Wien zeigt eindrucksvoll, wie wirkungsvoll Tourismus inszeniert werden kann. Kulinarik, Kultur und persönliche Begegnungen machen die Steiermark erlebbar und wecken gezielt die Lust auf Urlaub in der grünen Mark. Die hohe Besucherzahl unterstreicht die Bedeutung dieser Veranstaltung als starke Bühne für touristische Sichtbarkeit und Imagebildung.

Für das Murtal ergibt sich dabei ein differenziertes Bild. Während der Red Bull Ring mit seinen Veranstaltungen bereits heute für eine hohe Auslastung und zahlreiche Nächtigungen sorgt, bleibt das touristische Potenzial abseits des Motorsports weiterhin ausbaufähig. Genau hier könnte der Tourismusverband Murtal durch eine stärkere Präsenz beim Steiermark Frühling dazu beitragen, das Murtal auch abseits des Motorsports als vielseitige Urlaubsdestination stärker sichtbar zu machen. Ein Blick in die Bildergalerie lässt die besondere Atmosphäre des Steiermark Frühling in Wien noch einmal lebendig werden. Foto Crédit: Irmgard Underrain murtalinfo




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