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Wirtschaft mit Zukunft: WKO feiert 2.791 neue Pflichtmitglieder

vor 22 Stunden
2 Min. Lesezeit

Allein im ersten Halbjahr 2026 wurden in der Steiermark 2.791 Unternehmen gegründet. Für die WKO bedeutet das langfristig beträchtliche zusätzliche Einnahmen.

Taschenrechner, Geldscheine und Unterlagen symbolisieren die Grundumlagen der neuen WKO-Pflichtmitglieder.
2.791 Unternehmensgründungen allein im ersten Halbjahr 2026 bedeuten für die WKO Steiermark ebenso viele neue Pflichtmitglieder und langfristig zusätzliche Einnahmen. ©Canva

WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Markus Reiter vom WKO-Gründerservice sprechen in einem Facebook-Video von „grandiosen Nachrichten“: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in der Steiermark 2.791 Unternehmen gegründet – so viele wie noch nie zuvor.


Gleichzeitig richtet sich die WKO bereits an jene Steirerinnen und Steirer, die im zweiten Halbjahr oder später gründen möchten. Denn jede weitere gewerbliche Gründung bedeutet auch ein weiteres Pflichtmitglied für die Wirtschaftskammer.


334.920 Euro aus nur einem Halbjahr

Wird pro neu gegründetem Unternehmen mit einer bewusst niedrig angesetzten Grundumlage von durchschnittlich 120 Euro gerechnet, ergibt sich bereits für die 2.791 Gründungen des ersten Halbjahres 334.920 Euro. Bei durchschnittlich 200 Euro wären es 558.200 Euro. Bei 350 Euro pro Unternehmen steigt die rechnerische Summe auf 976.850 Euro.


Dabei handelt es sich ausschließlich um die Neugründungen der ersten sechs Monate.

Sollte das zweite Halbjahr nochmals 2.791 Gründungen bringen, wären es im gesamten Jahr 5.582 neue Unternehmen und ebenso viele neue WKO-Pflichtmitglieder. Daraus ergibt sich folgende Hochrechnung: 5.582 Neugründungen × 120 Euro = 669.840 Euro

Bei durchschnittlich 200 Euro wären es 1.116.400 Euro, bei 350 Euro bereits 1.953.700 Euro.


Diese Berechnung geht lediglich von einer Grundumlage pro Unternehmen aus. Werden mehrere Gewerbe angemeldet und entstehen dadurch mehrere beitragspflichtige Mitgliedschaften, erhöht sich die Summe weiter.


Die WKO profitiert von jeder weiteren Gründung

Die Gründerinnen und Gründer investieren eigenes Geld, Zeit und Arbeitskraft. Sie tragen das wirtschaftliche Risiko, müssen Kundinnen und Kunden gewinnen, laufende Kosten bezahlen und sich langfristig am Markt behaupten.


Die Wirtschaftskammer trägt dieses Risiko nicht. Dennoch profitiert sie von jeder gewerblichen Gründung, weil daraus automatisch eine Pflichtmitgliedschaft entsteht.


Zwar gilt für erstmalige Gründerinnen und Gründer im Kalenderjahr nach der Gründung eine Befreiung von der Grundumlage. Im Gründungsjahr selbst wird die Umlage jedoch abhängig von der Dauer der Mitgliedschaft vorgeschrieben. Nach dem Befreiungsjahr beginnt die reguläre Zahlungspflicht.


Die WKO feiert somit nicht nur 2.791 neue Unternehmen. Sie feiert 2.791 neue Pflichtmitglieder innerhalb von lediglich sechs Monaten – und wirbt bereits um die nächste Gründungswelle im zweiten Halbjahr.


Der Gründungsrekord ist damit auch ein finanzieller Erfolg für die Wirtschaftskammer. Bei gleich vielen Gründungen im zweiten Halbjahr geht es selbst mit der niedrigen Annahme von 120 Euro um rechnerisch fast 670.000 Euro.


Diese möglichen Zahlen wurde im Jubelvideo nicht genannt.

WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk und Markus Reiter vom Gründerservice feiern 2.791 Unternehmensgründungen im ersten Halbjahr 2026 als neuen Rekord.

Foto Crédit: Screenshot aus dem Facebook-Video der WKO Steiermark

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