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5,9 Millionen Euro für neue Küche am LKH Murtal - Standort Stolzalpe


v.l.: Herbert Feichtner, Ewald Ofner, Pflegedirektor DGKP Harald Tockner, MBA, Prim. Dr. Michael Jagoditsch, Dipl. KHBW Sabine Reiterer, MSc, MBA, Univ.-Prof. Ing. Dr. Dr. h.c. Gerhard Stark, Manuela Khom, Dr.in Juliane Bogner-Strauß, Mag. DDr. Ulf Drabek, MSc, MBA, Ing. Mag. Thomas Hofer, Dipl.-Ing. Michael Peßenhofer


Meilenstein im Gesundheitswesen: Rekordinvestition von 5,9 Millionen Euro für hochmoderne Küche am LKH Murtal - Standort Stolzalpe. Im feierlichen Beisein hochrangiger KAGes-Vorstände und der angesehenen Gesundheitslandesrätin wurde das neue kulinarische "Herzstück" offiziell eröffnet.


Feierliche Eröffnung des Küchenneubaus auf der Stolzalpe

Am Montag, den 24.07.2023 fand die Eröffnungsfeier der neuen Küche am Standort Stolzalpe des LKH Murtal statt, zu welcher der Vorstand der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft m.b.H gemeinsam mit dem Direktorium des LKH Murtal einlud. Neben zahlreichen Ehrengästen aus Wirtschaft und Politik sowie den am Projekt beteiligten Firmen konnte auch die Landesrätin für Gesundheit, Pflege, Sport und Gesellschaft, Juliane Bogner-Strauß am Standort Stolzalpe begrüßt werden.


Nach dem Spatenstich im August 2021 und einer Investitionssumme von 5,9 Mio. Euro konnte der Küchenneubau im Juni 2023 fertiggestellt werden. Die damals bestehende Küche entsprach nach über 50 Jahren nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Auf einer Fläche von knapp 1.400 m² konnte nun eine neue Produktionsküche erbaut werden, die eine höhere Qualität und Wirtschaftlichkeit gewährleistet.

Die KAGes-Vorstände Gerhard Stark und Ulf Drabek sind von einer standortsichernden Weiterentwicklung im Murtaler Spitalsverbund überzeugt: „Mit dieser Investition konnten wir die Speisenversorgung maßgeblich verbessern. Darüber hinaus gab es für die heimische Bauwirtschaft durch die hohe regionale Wertschöpfung einen starken Impuls. Klimaschutz ist der KAGes ebenfalls ein wichtiges Anliegen, weshalb während der gesamten Bauphase großer Wert auf die Minimierung klimaschädlicher Emissionen oder die Verwendung bauökologischer und baubiologischer Produkte gelegt wurde.“

Innovatives Cook & Chill-Verfahren

In der neuen Küche werden die Speisen mittels Cook & Chill-Verfahren gekocht: Nach der frischen Zubereitung der Speisen werden sie innerhalb von 90 Minuten in zwei Chillern auf drei Grad heruntergekühlt, wodurch das Wachstum von Bakterien und Keimen vermieden wird. Es ist möglich, die Speisen anschließend bis zu 72 Stunden zu lagern, was in der neuen Bereitstellungskühlzelle geschieht. Anschließend werden die Mahlzeiten in der Speisenverteilung auf Tabletts angerichtet und in Regenerierwägen gegeben.


Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß verweist auf die allgemeine Bedeutung von Küchen: „In jedem Haus ist die Küche ein besonderer Ort. Der Ort an dem das Essen zubereitet wird, an dem das Herdfeuer brennt, an diesem Ort trifft sich die Familie. Die Küche ist die Herzkammer eines Hauses. Zwar ist das in einem Krankenhaus etwas anders gelagert, dennoch sind auch hier Essen und seine Zubereitung entscheidende Faktoren zum Wohlfühlen für Patient:innen sowie für Mitarbeiter:innen.“


Betriebskindergarten sowie die Krankenpflegeschule wird mitversorgt

„Neben den Speisen für unsere Patient:innen und Mitarbeiter:innen versorgen wir auch unseren Betriebskindergarten sowie die Krankenpflegeschule auf der Stolzalpe mit Essen. Die Qualität unserer Lebensmittel ist uns ein besonderes Anliegen, weshalb wir gerne saisonale und - wann immer es möglich ist - regionale Produkte verwenden. Wir freuen uns, dass wir mit dem Küchenneubau modernste Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter:innen schaffen konnten und mit dem neuen Konzept der Speiseversorgung Konsument:innen ein Maximum an Geschmack und Frische bieten können“, so die Betriebsdirektorin Sabine Reiterer. Durch die Erneuerungen ist die Küche nun auf dem modernsten Stand der Technik, wodurch sich ein betriebsorganisatorisch, funktionaler und hygienisch optimierter Prozess der Speisenversorgung ergibt.

Über den Standort Stolzalpe

Mit jährlich über 1.000 eingebauten künstlichen Hüft- und Kniegelenken, Operationen und Behandlungskonzepten für Schulter, Hand, Wirbelsäule und Fuß ist das Team der Stolzalpe für Patient*innen mit Problemen am Stütz- und Bewegungssystem erfolgreich tätig. Neben der orthopädisch-traumatologischen Versorgung werden auf der Stolzalpe vom Institut für Physikalische Medizin konservative Behandlungsmöglichkeiten nach neuesten internationalen Standards geboten. Gemeinsam mit den Schmerzexpert:innen der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin stellt das LKH Murtal am Standort Stolzalpe zudem ein Kompetenzzentrum für die Behandlung von chronischen Schmerzpatient:innen dar. Mit dem Department für Akutgeriatrie und Remobilisation wird außerdem die Nachbetreuung nach akutstationären Aufenthalten zur Verbesserung des funktionellen Status und zur möglichst raschen Reintegration in das soziale Umfeld sowie die internistische Basisversorgung der Region Murau sichergestellt.


Fotocredit: LKHMurtal

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