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Aus dem Murtal nach Wien: Emma Clara Trippolt gewinnt „Wir sind Europa“-Preis 2025

BG/BRG Judenburg-Schülerin überzeugt mit inspirierender Arbeit über Erasmus+ und interkulturelles Lernen


Großer Erfolg für das Murtal: Emma Clara Trippolt, Maturantin am BG/BRG Judenburg, wurde mit dem bundesweiten Preis „Wir sind Europa“ ausgezeichnet. Ihre Abschlussarbeit mit dem Titel „Erasmus+: Erwerb von sprachlicher und interkultureller Kompetenz am BG/BRG Judenburg“ überzeugte die Jury durch ihre Tiefe, Aktualität und persönliche Perspektive. Betreut wurde die Arbeit von Mag. Ilse Prenn.

Emma Clara Trippolt mit Lehrkraft bei der Preisverleihung „Wir sind Europa“ 2025 in Wien.
Emma Clara Trippolt mit Lehrkraft bei der feierlichen Verleihung in Wien.

Preisverleihung im Haus der Europäischen Union

Am 9. Oktober 2025 wurden im Haus der EU in Wien die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Der Preis „Wir sind Europa“ wird von der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, dem Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments und dem Bildungsministerium verliehen, um herausragende Abschlussarbeiten zu europäischen Themen vor den Vorhang zu holen.

Gruppenfoto der Preisverleihung „Wir sind Europa“ 2025 mit Preisträgerinnen, Preisträgern, Laudatorinnen und Laudatoren im Haus der Europäischen Union in Wien.
Gruppenfoto der Verleihungsfeier „Wir sind Europa“ 2025 im Haus der EU in Wien. Am Bild sind die Preisträgerinnen und Preisträger, die Laudatorinnen und Laudatoren sowie Anna Knyazeva und Anna Katharina Obenhuber zu sehen.

Feierliche Ehrung im Haus der EU

Bei der feierlichen Veranstaltung in Wien wurde Emmas Leistung in einer Laudatio von Lorenz Prager (PH OÖ und Zentrum polis) besonders hervorgehoben. Anschließend fand ein Empfang mit Buffet statt, bei dem die Preisträgerinnen und Preisträger Gelegenheit hatten, sich auszutauschen und zu vernetzen.

Gruppenbild der Preisverleihung „Wir sind Europa“ 2025 mit Lorenz Prager, Anna Katharina Obenhuber, Emma Clara Trippolt und Anna Knyazeva im Haus der EU in Wien.
Gruppenbild der Verleihung mit Lorenz Prager, Anna Katharina Obenhuber, Emma Clara Trippolt und Anna Knyazeva im Haus der Europäischen Union in Wien.

Europa erlebbar machen – mit Erasmus+

In ihrer berührenden Rede schilderte Emma Clara Trippolt ihre persönlichen Erfahrungen im Rahmen eines Erasmus+-Austausches in Aalborg, Dänemark. Sie sprach davon, wie Begegnungen mit Menschen aus anderen Ländern Grenzen überwinden, Freundschaften entstehen lassen und Europa spürbar machen. „Erst durch eine echte, persönliche Erfahrung, wie sie Erasmus+ ermöglicht, wird Sprache lebendig, Kultur greifbar und Europa fühlbar“, betonte sie in ihrer Ansprache.

Emma Clara Trippolt vom BG/BRG Judenburg bei ihrer Rede im Haus der Europäischen Union in Wien.
Emma Clara Trippolt vom BG/BRG Judenburg während ihrer Rede im Haus der Europäischen Union in Wien.

Ihre Arbeit beleuchtet die Bedeutung von Erasmus+ für die Entwicklung sprachlicher und interkultureller Kompetenzen und zeigt, wie europäische Projekte den Unterricht am BG/BRG Judenburg bereichern. Besonders hervor hob sie das Umweltprojekt „Deplastify the Planet“, das in Kooperation mit Schulen aus Portugal, Spanien, Kroatien und den Niederlanden entstand und sich mit dem Thema Plastikverschmutzung und Nachhaltigkeit auseinandersetzt.


Junge Stimmen, die Europa bewegen

Mit ihrer reflektierten Sichtweise und der Verbindung von persönlicher Erfahrung, wissenschaftlicher Analyse und gelebtem Europagedanken steht Emma Clara Trippolt beispielhaft für eine Generation, die über den Tellerrand blickt und Europa aktiv mitgestaltet.


Foto Crédit: Wir sind Europa

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