12. Energiecamp Murau 2026 brachte Green Tech und Zukunftsvisionen nach Murau
- murtalinfo

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Aktualisiert: vor 8 Stunden
Das Energiecamp Holzwelt Murau zeigte eindrucksvoll, wie intensiv sich Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und junge Menschen mit den Zukunftsfragen rund um Energie, Innovation und nachhaltige Entwicklung auseinandersetzen.

Murau wurde erneut zur Plattform für Energie, Innovation und Zukunftsvisionen
Das 12. Energiecamp Murau 2026 fand am 7. und 8. Mai im Brauhaus Murau im Auftrag des Landes Steiermark statt und brachte hochkarätige Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nach Murau. Unter dem Motto „Green Tech Economy – Die Zukunft von Energie und Wirtschaft?“ stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Energiewende, nachhaltiger Technologien und wirtschaftlicher Zukunftsperspektiven. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen, innovative Lösungsansätze und nachhaltige Zukunftsmodelle.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie Fachleute aus unterschiedlichsten Bereichen nutzten die Gelegenheit zum Austausch über aktuelle Entwicklungen und innovative Lösungsansätze. Im Mittelpunkt standen Themen wie erneuerbare Energien, nachhaltige Wirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Energieeffizienz sowie die Frage, wie Regionen künftig resilient und zukunftsfit gestaltet werden können.

Prominente Speakerinnen und Speaker lieferten starke Impulse
Das Energiecamp glänzte heuer mit hochkarätigen Vortragenden aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Die Wissenschaftlerin des Jahres 2024, Prof. Dr. Sigrid Stagl, betonte die Notwendigkeit eines geordneten Übergangs zur Green Tech Economy als wirtschaftliche Notwendigkeit.

Zukunftsforscher Marcel Aberle sprach über die Kraft von Narrativen und stellte die Frage „Mit wem lösen wir das Problem?“ in den Mittelpunkt.

Die Ökonomin Prof. Dr. Monika Köppl-Turyna zeichnete das wirtschaftliche Gesamtbild Österreichs, während die ehemalige EU-Staatssekretärin und aktuelle Aufsichtsratsvorsitzende der ÖBB, Mag. Brigitte Ederer, über europäische Schwerpunkte wirtschaftlicher Entwicklung referierte.

Einen eindringlichen Appell für mehr Optimismus und Selbstvertrauen richtete Wirtschafts- und Finanzlandesrat DI Willibald Ehrenhöfer an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Geschäftsführer des Green Tech Valley Clusters, DI Bernhard Puttinger, beleuchtete die steirische Green-Tech-Szene, während DI Mathias Schaffer vom Next Incubator der Energie Steiermark Einblicke in die Welt der Green-Tech-Start-ups gab.
Bereits im Rahmen einer Pre-Convention wurden die Reallabore Österreichs vorgestellt. Am Abend des ersten Veranstaltungstages konnte Kathrin Kronberger von EnFera den Energiecamp Innovationspreis für ihr Community Energie Management System entgegennehmen.


Das Energiecamp Murau hat sich österreichweit etabliert
Harald Kraxner, Geschäftsführer der veranstaltenden Organisation Holzwelt Murau, zog eine positive Bilanz: „Nach nunmehr zwölf Jahren Energiecamp Murau haben wir uns in Österreich wirklich einen Namen gemacht. Die Qualität der heurigen Beiträge zum Thema Green Tech Economy war herausragend und die ausschließlich positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen bestärken uns darin, diesen Weg erfolgreich weiterzugehen.“

Mit dem Energiecamp wurde einmal mehr sichtbar, welchen Stellenwert Themen wie Klimaschutz, erneuerbare Energie und nachhaltiges Wirtschaften mittlerweile in der Region einnehmen. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, dass Zukunftsthemen nicht nur international diskutiert, sondern auch regional aktiv gestaltet werden können.

Hinweis zur Bildergalerie mit Fotos von Tom Lamm:
Foto Crédit: Tom Lamm




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