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Internationales Gitarrenfestival Seckau ging in die 23. Runde.


Das Gitarrencamp ist in der Steiermark eine einmalige Begegnungsstätte von hervorragen Künstlern aus Österreich und vielen anderen Ländern für die klassische Gitarre. Dozenten aus der Steiermark, Oberösterreich, Holland, Spanien, Deutschland u.a., werden die jungen Künstler im Gitarrenspiel anleiten.


Nach den Grußworten beim Eröffnungsabend am 22. Juli durch den Hausherrn Abt Johannes Fragner, Bürgermeister Martin Rath und dem Initiator des Festivals Johann Palier im Huldigungssaal, hieß es „Bühne Frei“ für die Schüler der Musikschule Knittelfeld, den KniGiKids und den Gitarristas aus der Klasse Sabine Scherer.

Den Jüngsten folgte Nathasja van Rosse aus den Niederlanden mit Kompositionen von L. Walker, A. Andrushko, A. Piazzolla und Phantasien aus eigener Feder.


Nach einer Pause fand ein Ortswechsel statt, im Kaisersaal wurde weitermusiziert. Das Duo Klavitarre setzte das Programm fort mit Jolanta Ziemska Klavier und Maciej Ziemski Gitarre, mit Werken von G. Schwertberger, F. Chopin, L. Boccherini, A. Piazzolla und M. Dvorak. Bei den Beiden merkte man, sie spielten nicht nur, sie lebten die Musik. Dazwischen gab es ein Rätsel für die Zuhörer, der Csardas von Monti musste erraten werden.

Sohn Marcel Ziemski spielte noch einen Chopin Walzer auf dem Klavier und gemeinsam mit seiner Mutter spielte er ein Stück zu vier Händen von Y. Vesnyak, einem gebürtigen Ukrainer.

Zweiter Konzertabend

Auch der zweite Konzertabend am 27. Juli wurde von Schülern der Musikschule Knittelfeld, aus den Klassen Katharina Lanz und Stefan Schöny eingeleitet. Mit drei Stücken in der Besetzung Gitarren und Querflöte, wurde Luisa und Miriam Hörbinger und Florian Preissler eine Gelegenheit gegeben, ihr Können dem Publikum zu präsentieren. Das darauffolgende Konzert mit dem Gitarrenduo Florian Palier und Christian Haimel war Weltklasseniveau. Darauf folgte ein weiteres Feuerwerk mit Flamenco-Musik aus Spanien mit dem Duo Carlos Piñana und Rainer Maria Nero (Künstlername). Bis auf wenige Ausnahmen waren Eigenkompositionen zu hören.

Beim Gottesdienst in der Basilika am darauffolgenden Sonntag steuerten die Gitarristen musikalische Beiträge bei: Musik aus Südamerika und Musik von J.S. Bach mit 2 Chorälen unterstrichen die feierliche Atmosphäre in der Benediktinerabtei.

Beim bestens besuchten Matineekonzert anschließend im Huldigungssaal sorgten Solostücke bis zum Quintett für Gitarren für ein begeistertes Publikum, das am Ende des Konzertes gar nicht weggehen wollte und noch weitere musikalische Leckerbissen erwartete.

Mit dem Gitarrenorchester bestehend aus allen Teilnehmern des Festivals und ihren schwungvollen Darbietungen mit Musik von J.S. Bach und Th. Morley fand die Gitarrenwoche einen fulminanten Abschluss.

Text und Fotocredit: Walter Schindler

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