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Kunst im Fokus: Wenn Aquarell und Skulptur Geschichten erzählen

Zarte Farbwelten treffen auf kraftvolle Bronzeplastiken: Die neue Ausstellung in der Stadtgalerie Judenburg zeigt, wie unterschiedlich Kunst sein kann – und doch dieselbe Sprache der Emotionen spricht.

Galerie mit gerahmtem Winterlandschaftsbild und dunkler Rind-Skulptur auf weißem Podest.
Kunst in ihrer ganzen Vielfalt: Die Ausstellung verbindet die feinfühligen Aquarelle von Josef Trippolt mit den ausdrucksstarken Bronzeplastiken von Wolfgang Kober.

Murtal/Judenburg. In der Stadtgalerie Judenburg wurde die Ausstellung „Aquarelle & Kleinplastiken“ mit Werken von Josef Trippolt und Wolfgang Kober feierlich eröffnet. Die beiden Künstler präsentieren dabei völlig unterschiedliche Ausdrucksformen und schaffen dennoch einen spannenden Dialog zwischen feiner Farbgestaltung und plastischer Ausdruckskraft.


Zur Vernissage begrüßten Vizebürgermeister Thorsten Wohleser und Kurator Helmuth Ploschnitzigg zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie das treue Stammpublikum. In seiner Einführung stellte Ploschnitzigg die beiden Künstler vor und lud die Gäste dazu ein, mit ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen und mehr über ihre Werke und deren Entstehung zu erfahren.

Freude an der Kunst verbindet: Josef Trippolt, Helmuth Ploschnitzigg, Thorsten Wohleser und Wolfgang Kober (von links) eröffneten gemeinsam die Ausstellung in der Stadtgalerie Judenburg.
Freude an der Kunst verbindet: Josef Trippolt, Helmuth Ploschnitzigg, Thorsten Wohleser und Wolfgang Kober (von links) eröffneten gemeinsam die Ausstellung in der Stadtgalerie Judenburg.

Leidenschaft für Kunst kennt viele Ausdrucksformen

Josef Trippolt ist vielen als Spitzenkoch und Inhaber eines Gourmet-Restaurants in Bad St. Leonhard bekannt. Neben seiner Tätigkeit in der Küche widmet er sich mit großer Leidenschaft der Aquarellmalerei. Seine Werke zeichnen sich durch feine Farbverläufe, harmonische Kompositionen und eine sensible Bildsprache aus.


Für Trippolt liegen Kunst und Kulinarik eng beieinander: „In der Küche wie in der Kunst geht es darum, Emotionen zu wecken. Ein Gericht muss nicht nur gut schmecken, es muss auch berühren – genauso wie die Kunst.“ Dieser Gedanke spiegelt sich auch in seinen Bildern wider, die bewusst Raum für eigene Interpretationen lassen.


Kraftvolle Skulpturen mit starker Symbolik

Einen spannenden Kontrast zu den Aquarellen bilden die Arbeiten von Wolfgang Kober. Der ausgebildete Bildhauer ist seit 2020 freischaffend tätig und arbeitet in den Bereichen Skulptur, Malerei und Grafik. Im Mittelpunkt seines Schaffens stehen vor allem seine markanten Bronze-Stiere, die Stärke, Ursprünglichkeit und Beständigkeit symbolisieren.


„Seit frühester Kindheit beschäftigt mich der Stier“, beschreibt Kober seine Faszination für dieses Motiv. Auch während seines Landwirtschaftsstudiums setzte er sich intensiv mit diesem kraftvollen Symbol auseinander, das heute einen wesentlichen Bestandteil seines künstlerischen Schaffens bildet.


Die Ausstellung „Aquarelle & Kleinplastiken“ ist noch bis 1. August in der Stadtgalerie Judenburg zu sehen und jeweils freitags und samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.


Foto Crédit: Walter Schindler


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