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Projekt "Step by Step" - Erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt

Das Projekt "Step by Step" unterstützt Menschen mit Behinderung, die einen gültigen Bescheid gemäß BHG besitzen und in regulären Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt tätig sein möchten. Die Lebenshilfe Region Judenburg spielt als Projektumsetzerin eine zentrale Rolle, indem sie gemeinsam mit den TeilnehmerInnen deren Fähigkeiten eruiert, geeignete Partnerunternehmen auswählt, berät, Arbeitsbedingungen und Finanzen klärt und Mentoren im Kooperationsunternehmen benennt. Nach einer erfolgreichen Probezeit im Partnerunternehmen erfolgt die Anstellung durch die Lebenshilfe Region Judenburg. Damit verbunden sind voller Sozial-, Pensions- und Arbeitslosenversicherungsanspruch. Das Ziel des Projekts "Step by Step" ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen schrittweise in den Arbeitsmarkt zu integrieren und sie optimal auf das spätere Berufsleben vorzubereiten.

Dank des Projekts "Step by Step" der Lebenshilfe Judenburg haben Menschen mit Behinderung erfolgreich den Einstieg in den Arbeitsmarkt geschafft. Zwei von ihnen sind nun fest bei der Post in Fohnsdorf angestellt und genießen die Vorteile einer inklusiven Arbeitsumgebung.
Dank des Projekts "Step by Step" der Lebenshilfe Judenburg haben Menschen mit Behinderung erfolgreich den Einstieg in den Arbeitsmarkt geschafft. Zwei von ihnen sind nun fest bei der Post in Fohnsdorf angestellt und genießen die Vorteile einer inklusiven Arbeitsumgebung.

Nach drei Jahren intensiver Zusammenarbeit im Projekt Step by Step wurden der Einsatz und die Entschlossenheit von Martin Pichler und Mario Haas belohnt. Seit dem 1. April sind sie offiziell Mitarbeiter der Post in Fohnsdorf.

Martin und Mario sind nun fest bei der Post in Fohnsdorf angestellt! Dank des Projekts "Step by Step" der Lebenshilfe Judenburg konnten sie erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden.
Martin und Mario sind nun fest bei der Post in Fohnsdorf angestellt! Dank des Projekts "Step by Step" der Lebenshilfe Judenburg konnten sie erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert werden.

Mario, 22 Jahre alt, und Martin, 37 Jahre alt, haben sich während ihrer Zeit im Projekt Step by Step tatkräftig engagiert. Gemeinsam sind sie den Weg gegangen und gleichzeitig in das Projekt eingestiegen, um im Post Verteilerzentrum in Fohnsdorf zu arbeiten. Ihre täglichen Aufgaben umfassten das Vorsortieren und Scannen von Paketen für die PostzustellerInnen – eine verantwortungsvolle Vorarbeit, die für reibungslose Abläufe entscheidend ist.


Bevor sie bei der Post begannen, hatten Mario und Martin unterschiedliche Wege eingeschlagen. Mario war zunächst in der Werkstätte Fohnsdorf tätig, während Martin als Selbstvertreter aktiv war. Doch ihr gemeinsames Ziel war es, Teil des Teams der Post zu werden, und sie haben sich von Anfang an in dieser Umgebung wohlgefühlt. Die Übernahme bei der Post ab dem 1. April 2024 markiert nicht nur einen beruflichen Erfolg, sondern auch eine Bestätigung für ihre hohe Motivation und ihren Einsatzwillen. Mario und Martin sind stolz darauf, Teil eines Unternehmens zu sein, das ihre Fähigkeiten schätzt und ihnen eine Chance gibt, sich zu beweisen.


Soziallandesrätin Mag.a Doris Kampus erklärte: „Menschen mit Behinderung wollen arbeiten so wie du und ich auch. Mit dem Projekt Step by Step ermöglicht das steirische Sozialressort seit Jahren Menschen mit Behinderung einen unkomplizierten Einstieg in die Arbeitswelt. Ich freue mich daher sehr, dass zwei Step by Step-Mitarbeiter diesen Riesenschritt setzen konnten und nun bei der Österreichischen Post fix angestellt sind. Den neuen Postmitarbeitern wünsche ich viel Erfolg für ihren Berufsweg. Ich hoffe aber auch, dass viele Unternehmen diesem Vorbild der Post folgen.“


Sandra Rinofner, Obfrau der Lebenshilfe Region Judenburg, fügte hinzu: „Ich fühle mich sehr dankbar, dass es in unserer Region immer wieder Betriebe gibt, die unseren KundInnen die Möglichkeit geben, sich in die Arbeitswelt zu integrieren. Es stärkt nicht nur das Selbstwertgefühl unserer KundInnen, sondern ist auch eine Bereicherung in der sozialen Kompetenz für unsere heimischen Betriebe. Diese positive Erfahrung aus dem Projekt ‚Step by Step‘ durften wir bereits in der Vergangenheit machen.“


Mag. Jörg Neumann, Geschäftsführer der Lebenshilfe Region Judenburg, betonte: „Das Projekt Step by Step ist für die Lebenshilfe ein entscheidender Schritt auf dem Weg von der Werkstattbetreuung hin zur Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Durch die lange Dauer haben der Betrieb und der Kunde/die Kundin ausreichend Zeit, sich gegenseitig kennenzulernen und abzuklären, ob es für beide Seiten passt. Die engmaschige Begleitung sowohl durch den/die Mentor/in vor Ort im Betrieb als auch durch unseren Koordinator von Step by Step gewährleistet eine hohe Erfolgsquote. Auf diese Weise konnten bereits sieben KundInnen erfolgreich am ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen.“


Melanie Mühlthaler, M.Sc., ergänzte: „Das Projekt Step by Step weist eine hohe und nachhaltige Übernahme-Bilanz auf. Dieser Effekt ist auf die intensive Zusammenarbeit zwischen den TeilnehmerInnen, dem zukünftigen Arbeitgeber und der Projektleitung zurückzuführen. Zudem ist die Teilnahme am Projekt für KundInnen mit einem geringen Risiko verbunden. Zum einen können sie auf das Auffangnetz der Organisation zurückgreifen. Zum anderen wachsen die TeilnehmerInnen mit ihren neuen ArbeitskollegInnen zusammen, dass die Lebenshilfe Region Judenburg immer weiter in den Hintergrund rücken kann. Ein voller Erfolg ist es, wenn wir als Organisation von den TeilnehmerInnen und den Firmen nicht mehr gebraucht werden.“


Martin Pichler sagte: „Geschafft! Ich freue mich sehr, mein großes Ziel, die fixe Übernahme bei der Post AG, erreicht zu haben. Seit meinen ersten Praktikumstagen vor Ort hat mir das Aufgabengebiet rund um die Vorsortierung Spaß gemacht und ich habe mich im Team stets wohlgefühlt. An dieser Stelle geht mein Dank an alle Beteiligten, die mich während der Projektzeit von Step by Step unterstützt haben, sodass ich mich bestmöglich weiterentwickeln konnte. Nun mein eigenes Gehalt zu verdienen und einen Job zu haben, fühlt sich für mich sehr, sehr gut an. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Post AG außerhalb der Rahmenbedingungen des Projekts Step by Step.“


Mario Haas fügte hinzu: „Die Post und ich, das passt einfach. Ich habe mich vom ersten Tag an, als ich im Rahmen eines Praktikums das Aufgabengebiet der Vorsortierung kennenlernen durfte, sofort wohlgefühlt. Ebenfalls macht mir die Zusammenarbeit mit meinen Teammitgliedern vor Ort sehr viel Spaß. Ein großes Danke an alle für die bisherige Unterstützung und das ‚offene Ohr‘ bei Fragen oder Unklarheiten. Die Entscheidung, ein Praktikum am 1. Arbeitsmarkt absolvieren zu wollen und anschließend in das Projekt Step by Step einzusteigen, war rückblickend genau das Richtige für mich. Ich bin auf meine erbrachte Leistung stolz. Ich freue mich nun, eine Arbeitsstelle zu haben und mein eigenes Geld zu verdienen.“


Marco Sagmeister, Koordinator des Projekts Step by Step, äußerte: „Es war seit den ersten Praktikumstagen bei der Zustellbasis Fohnsdorf der Post AG erkennbar, dass Mario und Martin mit vollem Einsatz, Engagement und Spaß bei der Sache sind. Schlüsselqualifikationen, die notwendig für eine nachhaltige Mitarbeit am 1. Arbeitsmarkt sind, wurden Schritt für Schritt von Mario und Martin während des Projekts Step by Step erlernt und im Arbeitsalltag umgesetzt. Umso mehr freut es mich, dass sie nun ihr großes Ziel erreicht und eine Festanstellung bei der Post AG erlangt haben. Auf ihre Leistung können beide sehr stolz sein. Ein großes Dankeschön ergeht an den Partnerbetrieb Post AG für die konstruktive sowie wertschätzende Zusammenarbeit während der Projektphase von Step by Step. Die Zusammenarbeit von Mario und Martin mit der Post AG zeigt mir einmal mehr, dass unter entsprechenden Rahmenbedingungen und dem Mut, etwas Neues auszuprobieren, Barrieren abgebaut und dauerhafte Inklusion am Arbeitsmarkt gelebt werden kann.“


Alois Reif, Geschäftsfeldleiter Distribution der Österreichischen Post AG, abschließend: „Die Österreichische Post ist fest davon überzeugt, dass Vielfalt eine Stärke ist, und wir erleben diese Stärke täglich in unserer Arbeit. Durch die aktive Förderung einer inklusiven Unternehmenskultur steigern wir nicht nur die Innovationskraft, sondern wirken auch dem Fachkräftemangel entgegen. Wir sind dankbar für jeden Menschen, der bei uns mitarbeiten möchte. Mit der Teilnahme bei dem Projekt ‚Step by Step‘ der Lebenshilfe Region Judenburg freuen wir uns daher sehr, einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Inklusion zu setzen.“


Fotocredit: Lebenshilfe Judenburg



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