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Holzwelt Murau erneut als LEADER-Region anerkannt



Das erfolgreiche EU-Programm LEADER geht in die fünfte Periode, die bis 2027 dauert. 16 Steirische Lokale Aktionsgruppen - darunter die Holzwelt Murau - haben sich beworben und wurden kürzlich durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft bewilligt. Durch eine Mittelaufstockung seitens des Bundes und des Landes stehen der Steiermark nun 20 Prozent mehr Fördermittel im Vergleich zur Vorperiode zur Verfügung!

Wichtige Impulse für den ländlichen Raum


„Das LEADER-Programm ist ein wesentlicher Baustein, um zukunftsweisende Projekte in den steirischen Regionen umsetzen und diese damit stärken zu können. Ich freue mich sehr, dass die Mittel für die neue Periode aufgestockt werden konnten. Damit können auch in den kommenden Jahren wichtige Impulse für den ländlichen Raum gesetzt werden, etwa für die regionale Wirtschaft, den Tourismus oder für die Stärkung von Stadt- und Ortskernen“, so Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl.


Resiliente und zukunftsfähige ländliche Räume

„Die Anerkennung von 16 steirischen LEADER-Gruppen verdeutlicht das starke Engagement für nachhaltige, partizipative Entwicklung im ländlichen Raum“, so Landesrätin Ursula Lackner. „Mit dem Aktionsfeld, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel‘ wird die Bedeutung unterstrichen, gegen die Klimakrise zu handeln und den ländlichen Raum widerstandsfähiger zu gestalten. Besonders freut mich, dass sich mit Graz-Umgebung-Nord eine zusätzliche Leader-Gruppe gebildet hat.“


Die Holzwelt Murau schöpft aus der Erfahrung

„Es gibt viele Handlungsfelder und Herausforderungen im ländlichen Raum. Wir treiben weiterhin bewährte Themen wie Holz und erneuerbare Energien voran und wollen die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen intensivieren. Wir wissen aber auch, dass es weitere wichtige Aufgaben für uns gibt. Deshalb haben wir unsere Schwerpunkte erweitert.“, erzählt Bürgermeister Thomas Kalcher, Obmann der Holzwelt Murau. „Einer der neuen Schwerpunkte ist die Orts- und Stadtkernentwicklung und -belebung in der Region. Außerdem sollen Familie, Beruf und Chancengleichheit in Zukunft Bestandteil von Projekten sein.“


Aktionsfelder und Innovationstreiber

„Wir können unsere Schwerpunkte nicht isoliert voneinander bearbeiten. In vielen Bereichen greifen mehrere Aspekte ineinander“, erklärt Geschäftsführer Harald Kraxner. „Unter anderem auch die Vereinbarkeit: Wenn wir attraktive Arbeitsplätze schaffen und Familien in der Region halten wollen, müssen wir darauf achten, dass die Rahmenbedingungen stimmen. Freizeit und Tourismus bleiben ebenfalls Anliegen in der regionalen Entwicklung für den Bezirk Murau. Zusätzlich forcieren wir in den bewährten Themenfeldern neue Lösungswege. Dabei setzen wir auf Kooperationen mit Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen mit ortsansässigen Unternehmen. So sollen Innovationen entstehen, die die regionale Wirtschaft unterstützen.“


LEADER als Erfolgsrezept

Das EU-Programm LEADER ermöglicht ländlichen Regionen die partizipative und eigenständige Regionalentwicklung. Es ist eine Erfolgsgeschichte, die seit dem EU-Beitritt Österreichs auch in der Steiermark verankert ist. Allein in der vergangenen Periode von 2014-2022 wurden über 1 000 Steirische Regionalentwicklungsprojekte umgesetzt und damit Investitionen in der Höhe von rund 150 Millionen Euro ausgelöst.


Fotocredit: Land Steiermark-Binder

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